Bitte des Georg Samor, Richter der Herrschaften Hohenaschau und Wildenwart, um Freigabe von 12 Metzen Hafer, die wegen angeblichen verbotenen Fürkaufs von dem Sämerwirt Hans Schwaiger ab der Kalkgrub in der Herrschaft Wildenwart durch den Amtmannsknecht des Gebiets Obing, Georg Prasch, beschlagnahmt worden waren.
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StAM, Rentmeisteramt Burghausen 344
BayHStA, GL Fasz. 1788/112
StAM, Rentmeisteramt Burghausen Rentmeisteramt Burghausen
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1610
Rentmeisteramt Burghausen
Akten
deutsch
Samor, Georg, Richter der Herrschaften Hohenaschau und Wildenwart
Schwaiger, Hans, Sämerwirt, Herrschaft Wildenwart
Prasch, Georg, Amtmannsknecht des Gebiets Obing
Obing (Lkr. Traunstein), Amtmannsknecht
Hohenaschau (Gde. Aschau i. Chiemgau, Lkr. Rosenheim), Herrschaft, Sämerwirt
Wildenwart (Gde. Frasdorf, Lkr. Rosenheim), Herrschaft, Sämerwirt
Wirt, Herrschaft Wildenwart, Sämerwirt Hans Schwaiger
Amtmannsknecht, Obing, Georg Prasch
Richter, Herrschaft Hohenaschau, Georg Samor
Richter, Herrschaft Wildenwart, Georg Samor
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
22.04.2025, 13:57 MESZ
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