AUSSTELLER: Badischer Männerhilfsverein.
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 Baden, Sammlung 1995 D Nr. 797
Nr.10, offenbar Eintrag des Oberhoffmarschalls, i. e. 10. Eingang zu 1896.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 Baden, Sammlung 1995 D Baden, Sammlung 1995: Dedikationen
Baden, Sammlung 1995: Dedikationen >> 2. Großherzog Friedrich I. und Großherzogin Luise >> 2.1. Jubiläen und andere Ereignisse des großherzoglichen Hauses >> 2.1.8. Vierzigjähriges Regierungs- und Thronjubiläum Großherzog Friedrichs I.
24.04.1892
ADRESSE: Pergament, 1 Doppelbl., Hs. farbig verziert, 39,5 x 30 cm. Schmuckblatt gestaltet als Ehrenpforte aus goldenen dabei dunkelbraun schattierten Säulen mit Florentiner Renaissance-Füllungen aus Ranken links und Obstgirlanden rechts; auf den oberen Schlußsteinen Lorbeerzweig und Schleifen (links) sowie das von Lorbeerblättern unterlegte Karlsruher Stadtwappen in Tartschenform. Auf dem Schlußstein links eine barocke Architektur in Gestalt der Schildwachen vor dem Karlsruher Residenzschloß; davor ein silberner Greif als Schildhalter für eine badische Tartsche (neo-barock); auf dem rechten Schlußstein mit dem Karlsruher Wappen eine Vase mit Weinlaub; links davon im Strahlenkranz das beflaggte Karlsruher Schloß. Im oberen Scheitelpunkt des goldenen mit stilisiertem Blattwerk gefüllten Rundbogens eine von zwei Genien gehaltene neo-barocke goldene Kartusche mit dem Symbol des Roten Kreuzes. Im Portikus auf weißem Grund der Huldigungstext in kalligraphischer Schrift in Anlehnung an Gotisch. Zweizeilige, um weniges größerformatige Anrede mit goldenen schwarz gerandeten und zinnoberrot ziselierten Großbuchstaben, letztere mit Schablone. Großformatige Initiale U in Gold, zinnoberrot mit Blattmotiv in den Serifen und fein ziseliert gefüllt wie verziert. Hervorhebungen wie Anreden in rot, Aussteller in gold, jeweils fein schwarz gerandet. Die beiden inneren Blattseiten (S. 2 u. 3) sind mit einem gold und dunkelbraun gefaßten 2,5 cm breiten Renaissance-Motiv eingefaßt. S. 2 enthält den Schluß des Widmungstextes sowie auf der unteren Blatthälfte die Mitglieder des Vorstands; S. 3 zeigt mittig eine neo-barocke golden-dunkelbraune Kartusche (ca. 12,5 x 12,5 cm), in deren runder Reserve, Durchmesser 4 cm, auf purpurrotem Grund (stilisiertes Samtkissen?) in goldenen Lettern das Jubiläumsdatum.
KÜNSTLER: Karl von Neuenstein.
TEXT: Glückwünsche mit 10 kalligraphischen Unterschriften, darunter Archivdirektor Friedrich von Weech.
KÜNSTLER: Karl von Neuenstein.
TEXT: Glückwünsche mit 10 kalligraphischen Unterschriften, darunter Archivdirektor Friedrich von Weech.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:06 MESZ
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- 2. Großherzog Friedrich I. und Großherzogin Luise (Gliederung)
- 2.1. Jubiläen und andere Ereignisse des großherzoglichen Hauses (Gliederung)
- 2.1.8. Vierzigjähriges Regierungs- und Thronjubiläum Großherzog Friedrichs I. (Gliederung)