A: Konrad Steger, Bürger zu Nürnberg. Betreff: Testament: 1) Überantwortet seine Seele dem allmächtigen Gott und dem himmlischen Heer;. 2) vermacht seiner Frau Anna 300 Gulden, die ihr von Heinrich Nortweiner, Bürger zu Nürnberg, nach Inhalt eines Heiratsbriefs, den Konrad Ebersperger, Bürger zu Nürnberg, innehat, bezahlt werden sollen;. 3) seine Frau soll allen ihren ´zu ihrem Leib gehörenden´ Schmuck ´vorausziehen´ und nehmen;. 4) sein Leib soll im Barfüßer-Kloster zu Würzburg begraben werden, dem er 4 Gulden für eine Messe und Vigil vermacht;. 5) jedem der vier Orden zu Nürnberg soll jeweils ein Gulden für eine Seelmesse und Vigil gegeben werden;. 6) einem jeden armen Menschen in den zwei Spitälern zu Nürnberg, die das Almosen begehren, soll ein Schillinger, sonst Sechsling genannt, gegeben werden;. 7) den nach diesem Geschäft noch übrig bleibenden Rest seiner Habe soll seine Frau Anna behalten. Von seinen Schuldnern sind ihm Heinrich Nortweiner noch 90 Gulden über die vorhin genannten 300 Gulden hinaus schuldig, Hermann Recke zu Baiersdorf (Lkr. Erlangen) 30 Gulden, Hans Holzberger zu Odeltzdorff 10 Gulden und Ullein Becke in der Wage zu Nürnberg, Schwager Kunz Fügels, 16 Gulden. Er selbst soll noch Hans Stadler, Kürschner, 8 Gulden, Kunz Beheim 10 Gulden und Thoman Hubner 11 Gulden bezahlen. Zu Vormündern seiner Frau Anna und seiner Erben setzt er Heinrich Nortweiner und Seitz Trawtskirchner, beide Bürger zu Nürnberg. Zeugen: Bruder Hans Syntram, Guardian des Konvents des Barfüßer-Ordens in Würzburg, Ulrich Weybler, Bürger zu Würzburg, und Anthoni Blandenberg, geschworener Arzt zu Würzburg.

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Staatsarchiv Amberg
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