Oberamtsberichte, Bd. 74
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50009 Oberamt/Oberamtsregierung, Nr. 518 (Zu benutzen im Staatsfilialarchiv Bautzen)
50009 Oberamt/Oberamtsregierung
50009 Oberamt/Oberamtsregierung >> 03 Landesverwaltung >> 03.03 Behörden >> 03.03.16 Oberamtsberichte
1797
Enthält u. a.: Vorstellung der Sechsstädte gegen die von der Landeshauptmannschaft geforderten jährlichen Berichte über die wirtschaftliche Lage in den Städten und Stadtdörfern wegen Kompetenzüberschreitung (Bl. 14-23).- Lehnsfolge der erst nachträglich als ehelich legimitierten Kinder (Bl. 37-40).- Differenzen wegen des Besuches des Bautzener Thomasmarktes durch Pulsnitzer Handwerker (Bl. 50-53).- Maßnahmen zur Vergrößerung der Armee (Bl. 54-61, 167).- Verweigerte Dünger- und Reisigfuhren durch die Bauern in Niederruppersdorf (Bl. 138-141).- Todesurteil gegen den Kaufmann Görner aus Löbau wegen Verfassung von Flugschriften gegen den König und den Stadtrat (Bl. 146-157).- Revisionsgesuch gegen die Verhängung einer einjährigen Zuchthausstrafe wegen Verheimlichung einer Schwangerschaft und Gebärung einer toten Frühgeburt (Bl. 163-166).- Gesuch um Gewährung eines Vorschusses aus der Salzburger Emigrantenkollekte für den Druck einer wendischen [sorbischen] Bibel (Bl. 195-198).- Ansprüche des sächsischen Fiskus auf zwei Drittel des Mannlehngutes Jannowitz (Bl. 220-244).- Dienstdifferenzen des Bauern Gude in Dahlowitz mit dem Domstift St. Petri (Bl. 265-268).- Inderdiktionsrecht [Ausschlussrecht] der Fleischerinnung Zittau (Bl. 269-284).- Straßgräbchener Schafhutung im Kamenzer Stadtwald (Bl. 341-346).- Grenzfeststellung zwischen Obersohland und Bischdorf (Bl. 379-382).- Auslieferung der wegen der bevorstehenden Rekrutierung nach Sachsen geflohenen böhmischen Untertanen (Bl. 390-394).- Hutung von Rittergutsschafen auf Grundstücken der Untertanen in Mittelrosenhain (Bl. 419-426).- Ernteprognose (Bl. 454).- Herausgabe eines neuen Supplementenbandes zum Codex Augusteus (Bl. 457, 460).- Kostenberechnung der vom Oberamtshofgericht behandelten Patrimonialgerichtsverfahren (Bl. 462-486).- Annahmeverweigerung der Damastweberordnung durch die Weber in Großschönau (Bl. 534-545).- Brauurbarbefugnis des Gutes Königshain (Bl. 575-579).- Gesuch der Gemeinde Friedersdorf bei Hoyerswerda auf Auspfarrung aus der Kirche von Spremberg (Bl. 580-589).- Gesuch um Brauurbar für das Rittergut Mitteloderwitz (Bl. 641-661).- Besitzstreit über die Oberschänke in Cunewalde (Bl. 704-710).- Beschwerden wegen des Baus einer neuen Schmiede in Jenkwitz (Bl. 734-738).- Gesuch auf Erbverwandlung der landvogteilichen Lehngüter in Jeschütz (Bl. 747-751).- Tilgung der Bautzener Steuerschulden (Bl. 770-782).- Anlegung einer neuen Buchdruckerei in Görlitz (Bl. 850-854).- Errichtung eines Seminars in Bautzen (Bl. 863).
Oberamt
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:31 MEZ
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