Erhard Ablach, Forstmeister des Herrn Andreas Grafen zu Sonnenberg in der Grafschaft Friedberg, z. Zt. Verweser des Ammann-Amtes zu Hohendiengen, urteilt in dem Streit zwischen Abt Konrad von Kloster Rot und Jörg Koch von Ursendorf wegen einer Korn- und Geldforderung, die der Abt an diesen hat. Fürsprech des Abts ist Martin Stump, des Angeklagten: Rudolf Lohen von Rappenweiler. Das Gericht erkennt die Forderung des Abtes an und verurteilt den Jörg Koch, seine Schuld binnen 8 Tagen zu bezahlen oder Pfand dafür zu geben. Siegler: Hans Götz, Landammann im Diengau (?). 1503, Donnerstag nach dem Sonntag Jubilate. Orig. Perg., 1 S. fehlt.
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Erhard Ablach, Forstmeister des Herrn Andreas Grafen zu Sonnenberg in der Grafschaft Friedberg, z. Zt. Verweser des Ammann-Amtes zu Hohendiengen, urteilt in dem Streit zwischen Abt Konrad von Kloster Rot und Jörg Koch von Ursendorf wegen einer Korn- und Geldforderung, die der Abt an diesen hat. Fürsprech des Abts ist Martin Stump, des Angeklagten: Rudolf Lohen von Rappenweiler. Das Gericht erkennt die Forderung des Abtes an und verurteilt den Jörg Koch, seine Schuld binnen 8 Tagen zu bezahlen oder Pfand dafür zu geben. Siegler: Hans Götz, Landammann im Diengau (?). 1503, Donnerstag nach dem Sonntag Jubilate. Orig. Perg., 1 S. fehlt.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 U 263
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster
Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster >> Urkunden >> V. Beziehungen zu weltlichen benachbarten Herrschaften >> 1. Verträge und Streitigkeiten mit benachbarten weltlichen Herrschaften
1503 Mai 11
Urkunden
Ablach, Erhard; Forstmeister, Grafschaft Friedberg, Verweser des Ammann-Amtes, Hohentengen
Götz, Hans, Landammann, Hohentengen
Koch, Jörg, Ursendorf
Löhen, Rudolf, Repperweiler
Stump, Martin; um 1503-1513
Hohentengen SIG
Repperweiler : Ursendorf, Hohentengen SIG
Ursendorf : Hohentengen SIG
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
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- Urkunden (Gliederung)
- V. Beziehungen zu weltlichen benachbarten Herrschaften (Gliederung)
- 1. Verträge und Streitigkeiten mit benachbarten weltlichen Herrschaften (Gliederung)