1443 Jan. 4 (frytag vor dem hailigen obrosten tage zu weihennachten) Bürgermeister und Rat der Stadt Schwäbisch Gmünd (zu Schwäbischin Gemünde) vidimieren auf Bitten des Fürsten Johan <I.>, Abt des Benediktinerklosters Ellwangen, den ihnen durch Albrecht von Swabsberg vorgelegten wörtlich inserierten, rückseitig besiegelten, papierenen Widerruf einer ersten Bitte durch König Friedrich <III.> vom 15. Dez. 1442. Sr.: die A. (unser vorbenanten stat insigel) Ausf. Perg. - 1 Sg. - Rv.: ain Vidimus der von Gmünd von der Layen-Pfrend; ... RSig.: Lad. 83 Lit. S; <Lade 83> No. 2. ASig.: B 397 Bü. 160 Insert 1442 Dez. 15 (sambstag nach Sant Lucien tag) - Innsbruck (Insprugk) Friedrich <III>., Römischer König, Herzog zu Österreich (Österrich), zu Steier (Steir), zu Kärnten (Kernden) und zu Krain, Graf zu Tirol, an Jörg von Scharensteten: Auf den Einspruch des Grafen Ludwig <I.> von Wirtenberg, als Stellvertreter des Königs Schirmvogt des Klosters Ellwangen, widerruft er die Jörg verliehene erste Bitte um eine Laienpfründe in diesem Kloster, da bisher kein Kaiser oder König eine solche an das Kloster gerichtet habe, dies von Rechts wegen auch nicht dürfe, da es dort keine Laienpfründen gebe. Er befiehlt Jörg, auf diese Laienpfründe zu verzichten und sich umzusehen, wo sonst dem König die erste Bitte auf eine noch nicht vergebene Laienpfründe zusteht; diese sichert er ihm zu. Insert im Vidimus von 1443 Jan. 4 (U 5), von 1443 Jan. 6 (U 6) und von 1443 Jan. 11 (Bü. 160/4) Lit.: Zur Literatur über das ius primarum precum im württ. Raum vgl. A. Seiler, Das älteste geistliche Lehenregister S. 279 Anm. 7.