Lehnbrief Kaiser Karls V. den Grafen Wilhelm zu Eberstein und Wilhelm Herrn zu Limpurg als Vormündern und Lehnträger des Grafen Michaels zu Wertheim erteilt, worinnen dieselbe mit allen oben in Nr. 4 verzeichneten Lehnstücken und Regalien mit diesem Bedieng belehnt werden, daß ernannter Graf Michel, wann er zu vogtbaren Jahren komme, die Lehen zu empfangen schuldig und gehalten sein solle, und hat statt bemelter Vormünder Nicolas Haraß als Bevollmächtigter von dem Hochgebornen Friedrich Pfalzgrafen bei Rhein und Herzogen in Bayern, damalig kaiserlicher oberster Statthalter des teuschen Hofrats die Lehen empfangen und gewöhnlich Gelübd und Eid getan.
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Lehnbrief Kaiser Karls V. den Grafen Wilhelm zu Eberstein und Wilhelm Herrn zu Limpurg als Vormündern und Lehnträger des Grafen Michaels zu Wertheim erteilt, worinnen dieselbe mit allen oben in Nr. 4 verzeichneten Lehnstücken und Regalien mit diesem Bedieng belehnt werden, daß ernannter Graf Michel, wann er zu vogtbaren Jahren komme, die Lehen zu empfangen schuldig und gehalten sein solle, und hat statt bemelter Vormünder Nicolas Haraß als Bevollmächtigter von dem Hochgebornen Friedrich Pfalzgrafen bei Rhein und Herzogen in Bayern, damalig kaiserlicher oberster Statthalter des teuschen Hofrats die Lehen empfangen und gewöhnlich Gelübd und Eid getan.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 1a Passivlehen: Reich Nr. 22
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 1a Passivlehen: Reich (Urkunden)
Passivlehen: Reich (Urkunden) >> 1. 1361-1798
1541 Mai 16 (Regensburg, 16. May 1541)
Urkunden
Ausstellungsort: Regensburg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ