Mainz, 1571.07.21. (Richter Martin Weidmann). Der Metzler Klaus Neuß verkauft - für sich und seine Kinder Hans und Anna, auch für den B. und Loher Hans Post - dem Kaspar Neuß, Sohn, Bruder und Schwager der Vorgenannten, ein freieigenes Haus unter der Oberscharn, unten an Jakob Herzog, oben an den Häusern des St. Klarenklosters. Kaufpreis: 175 fl. bar. Hans Neuß, des Käufers Bruder, und Anna, seine Schwester, behalten auf 1 1/2 Jahre das Recht, das Haus zum gleichen Preis bar (einschliesslich Zins) zu erwerben. Z.: Meister Hans Moritz, Schneider, Best Breitenbach und Meister Laux Zimmerman.
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Mainz, 1571.07.21. (Richter Martin Weidmann). Der Metzler Klaus Neuß verkauft - für sich und seine Kinder Hans und Anna, auch für den B. und Loher Hans Post - dem Kaspar Neuß, Sohn, Bruder und Schwager der Vorgenannten, ein freieigenes Haus unter der Oberscharn, unten an Jakob Herzog, oben an den Häusern des St. Klarenklosters. Kaufpreis: 175 fl. bar. Hans Neuß, des Käufers Bruder, und Anna, seine Schwester, behalten auf 1 1/2 Jahre das Recht, das Haus zum gleichen Preis bar (einschliesslich Zins) zu erwerben. Z.: Meister Hans Moritz, Schneider, Best Breitenbach und Meister Laux Zimmerman.
U / 1571 Juli 21 (in 5 / 3)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
21.07.1571
Stadtgericht Mainz
In 5 / 03, fol. 266 r.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ