Hofmark Treffelstein (Bestand)
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Hofmark Treffelstein
Staatsarchiv Amberg (Archivtektonik) >> Beständetektonik des Staatsarchivs Amberg >> IV. Nichtstaatliches Archivgut >> B. Archive des Adels, adelige Standesherrschaft und Jurisdiktion >> 4. Hofmarken und Patrimonialgerichte
1620-1834
Vorwort: Treffelstein (Lkr. Cham) war zunächst ein kurfürstliches Amt, das der Pfalzgraf 1529 an Hanns Fuchs zum Schneeberg verkaufte. Nachfolgende Besitzer waren dessen Schwiegersohn Georg von Murach (ab 1552), ab 1585 die von Perlaching, ab 1652 die von Stauding, ab 1679 die von Sazenhofen, dann die von Gugemos (ab 1736) und die von Reisach (ab 1761). Im Jahr 1779 erfolgte eine deutliche Verkleinerung durch den Verkauf von Teilen an Joseph Ferdinand Voith von Voithenberg auf Herzogau. 1792 umfasste die Hofmark die Orte Treffelstein, Breitenried, Kleinsteinlohe, Neumühle, Sagmühle und Witzelsmühle sowie einschichtige Untertanen in Altenried, Bernried, Diebersried, Kleineinzenried, Katzelsried b. Berg, Trobelsdorf, Steegen, Grassersdorf, Katzelsried, Biberbach und Stein. 1804 ging die Hofmark an Maria Anna Gräfin von Tauffkirchen, die mit Wilhelm von Weinbach verheiratet war. Von 1814 bis 1820 bestand ein Ortsgericht, ein geplantes Patrimonialgericht wurde 1827 eingezogen. Der Bestand umfasst 13 Archivalieneinheiten mit einer Laufzeit von 1620 bis 1834. Briefprotokolle: Briefprotokolle Waldmünchen 1096-1178.
Hofmark Treffelstein
13
Bestand
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.03.2025, 10:30 MEZ