Theodor Fischer an Max Taut
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Taut-Max 1114
Taut-Max Max-Taut-Archiv
Max-Taut-Archiv >> 04. Allgemeine Korrespondenz nach Briefpartnern
13. Februar 1905
Enthält: "Geehrter Herr Taut! Die Zeichnungen, die Sie so freundlich waren, mir zur Ansicht zu schicken, haben mich sehr interessiert. Neben vielem, was etwa Familienähnliches mit den Arbeiten Ihres Bruders gefunden werden kann, steckt doch eine sehr entschieden und kräftige Eigenart darin, zu der ich Sie aufrichtig beglückwünsche. Es wäre mir eine Freude, wenn ich Sie in meinem Atelier arbeiten sehen könnte und ich würde ganz besonders Ihrem Bruder das Vergnügen bereiten, sich zu zweien hier zu sehen, da er leider ein wenig zu viel den Einsiedler und Grübler spielt. Aber im Augenblick gehts nicht wohl an, daß ich das Büro vergrößere, teils wegen des nicht vorhandenen Platzes, teils auch weil einige Aufträge nicht ganz sicher sind. Ich will Ihren freundlichen Wunsch aber gern ad notam nehmen und auf ihn zurückkommen, sobald die notwendige Rücksicht auf meine Schüler von der Hochschule dies erlaubt. Wenn es Ihnen recht ist, will ich bei Bekannten außerdem noch anfragen, ob Sie ankommen könnten. Ihr ergebener Theodor Fischer"
001 Blatt
Korrespondenz
Aufzeichnungsform: Br., hs.
Provenienz: BAU 2001/03
Provenienz: BAU 2001/03
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:03 MEZ