Adolf, Elekt zu Mainz und Bischof von Speyer (Spire), bekennt: Sein Keller in Miltenberg (Miltemberg) Nikolaus [von Grünberg] hat Höfe und Güter in und um Miltenberg für sich und seine Erben erworben. Für diese Käufe hat er von seinen Vorgängern als Erzbischöfe von Mainz Gerlach und Johann Bestätigungsurkunden erhalten (vgl. U 1902a und U 1902b), an denen seine eigene Urkunde als Transfix befestigt ist. In Anbetracht der treuen Dienste, die Nikolaus den Erzbischöfen von Mainz und dem Erzstift Mainz bisher geleistet hat und künftig noch leisten soll, bestätigt er nun seinerseits nach dem Vorbild seiner Vorgänger diese Käufe ebenfalls.
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Adolf, Elekt zu Mainz und Bischof von Speyer (Spire), bekennt: Sein Keller in Miltenberg (Miltemberg) Nikolaus [von Grünberg] hat Höfe und Güter in und um Miltenberg für sich und seine Erben erworben. Für diese Käufe hat er von seinen Vorgängern als Erzbischöfe von Mainz Gerlach und Johann Bestätigungsurkunden erhalten (vgl. U 1902a und U 1902b), an denen seine eigene Urkunde als Transfix befestigt ist. In Anbetracht der treuen Dienste, die Nikolaus den Erzbischöfen von Mainz und dem Erzstift Mainz bisher geleistet hat und künftig noch leisten soll, bestätigt er nun seinerseits nach dem Vorbild seiner Vorgänger diese Käufe ebenfalls.
SSAA, StiftsA U 1902c
StiftsA U Stiftsarchiv Urkunden
Stiftsarchiv Urkunden
1376 Februar 13
Archivale
Edition / Literatur: Schöffler: Urkundenbuch (Nr. 479)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
27.03.2025, 11:34 MEZ