Citationis Auseinandersetzung um Vorenthaltung von Konkursgut
Vollständigen Titel anzeigen
(1) 1109
Wismar G 126 (W G 4 n. 126)
Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803
Prozeßakten des Tribunals 1653-1803 >> 17. 1. Kläger Q
01.07.1751-16.07.1751
Kläger: (2) Dr. Theodor Johann Quistorp als Gemeiner Anwalt der Gläubiger des Graevenitzschen Konkurses
Beklagter: Ernst Hinrich Hundt zu Neuhof auf Poel und Helene Elisabeth Juliana von Lützow, Ehefrau des Leutnants Carl Wolter von Graevenitz als Nebenbekl.
Fallbeschreibung: Die Ehefrau des flüchtigen Amtshauptmanns Graevenitz hat Silber und Gewehre ihres Mannes bei Bekl. versteckt. Kl. bittet Bekl. vorzuladen und ihn unter Eid aussagen zu lassen, was er bei sich deponiert habe. Das Tribunal lädt Bekl. und Nebenbekl. am 05.07. auf den 12.07.1751 vor und schlägt an diesem Termin die entwendeten Sachen wieder der Konkursmasse zu.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1751
Beklagter: Ernst Hinrich Hundt zu Neuhof auf Poel und Helene Elisabeth Juliana von Lützow, Ehefrau des Leutnants Carl Wolter von Graevenitz als Nebenbekl.
Fallbeschreibung: Die Ehefrau des flüchtigen Amtshauptmanns Graevenitz hat Silber und Gewehre ihres Mannes bei Bekl. versteckt. Kl. bittet Bekl. vorzuladen und ihn unter Eid aussagen zu lassen, was er bei sich deponiert habe. Das Tribunal lädt Bekl. und Nebenbekl. am 05.07. auf den 12.07.1751 vor und schlägt an diesem Termin die entwendeten Sachen wieder der Konkursmasse zu.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1751
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:29 MEZ