Scharfrichtertätigkeit
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08 NL 19, 10
08 NL 19 [S 1] 08 Nachlass Clauss(en)
[S 1] 08 Nachlass Clauss(en) >> Verzeichnungseinheiten >> 2 Akten, Amtsbücher, Briefe
1685 - Anfang 19. Jhd.
Enthält: u. a.: 1. Taxa, nach welcher die Scharff-Richter im Minden-Ravensbergischen bey Einforderung ihrer Gebühren von gantzen, halben oder gedoppelten Executionen sich zu richten haben. Druck o.J. 2. Beschreibung der Tortur 3. Gebühren beim Rädern (Rechnung für das Rädern des Franz Heinrich Böger 1794) 4. Zeichnung/Anleitung zum Aufbau eines Scheiterhaufens mit genauen Konstruktionsangaben (erstellt von Johann Henrich Ernst Clausen 1763 - ca. 1842); Zeichnung/Anleitung zur Konstruktion eines Holzkreuzes für die Räderung eines Delinquenten (vermutlich für Franz Heinrich Böger 1794).
1 cm
Archivale
Verweis: vgl. Herbert Stöwer, Bauanleitung für einen Scheiterhaufen, in: Lemgoer Hefte, Jg. 7, Heft 27, 1984.
Digitalisat der Zeichnung zum Aufbau eines Scheiterhaufens auch digital verfügbar unter Laufwerk F:\Amt\47\Digitalisate\08 Nachlässe Personen Vereine Firmen\NL 19 Claussen
vgl. Gisela Wilbertz, Vortragsmanuskript "16. Juli 1794 - Letzte Hinrichtung in Lippe".
Digitalisat der Zeichnung zum Aufbau eines Scheiterhaufens auch digital verfügbar unter Laufwerk F:\Amt\47\Digitalisate\08 Nachlässe Personen Vereine Firmen\NL 19 Claussen
vgl. Gisela Wilbertz, Vortragsmanuskript "16. Juli 1794 - Letzte Hinrichtung in Lippe".
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:20 MEZ