Revers des Ritters Thile von Bellersheim (Beldisheim) und seiner Gattin Christine gegen Gerlach Herrn von Limburg, Kunigunde seine Frau und Gerlach ihr Sohn, welche ihm am 28. Oct. 1347 (laut wörtlich inserierter Urkunde) Burg und Stadt Staden nebst Zubehör für 1900 Pfund Heller Frankfurter Währung versetzt haben. Siegler: 1. Thile von Bellersheim (Beldisheim), 2. Philipp von Bellersheim (Beldisheim), Ritter, Gebrüder und 3. Johann von Bellersheim (Beldisheim), Ritter.
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Revers des Ritters Thile von Bellersheim (Beldisheim) und seiner Gattin Christine gegen Gerlach Herrn von Limburg, Kunigunde seine Frau und Gerlach ihr Sohn, welche ihm am 28. Oct. 1347 (laut wörtlich inserierter Urkunde) Burg und Stadt Staden nebst Zubehör für 1900 Pfund Heller Frankfurter Währung versetzt haben. Siegler: 1. Thile von Bellersheim (Beldisheim), 2. Philipp von Bellersheim (Beldisheim), Ritter, Gebrüder und 3. Johann von Bellersheim (Beldisheim), Ritter.
121, U von Limburg 1347 Oktober 29
121 Nassauische Territorien: Lehnsarchive
Nassauische Territorien: Lehnsarchive >> Urkunden >> 12 Anfangsbuchstabe L >> 12.28 von Limburg
1347 Oktober 29
Ausfertigung, Pergament, 3 Siegel an Presseln
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1347 des nehsten Montagis n. S. Symon vur Judestag
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:09 MESZ