Friedrich I.,König von Dänemark, verlehnt seinem Rat und Marschall, Johann Rantzau, Ritter, wegen der ihm und seinem Sohn, Christian III., König von Dänemark, im Krieg und sonst geleisteten treuen Dienste die Stadt und das ganze Kirchspiel Itzehoe mit allem Einkünften auf Lebenszeit, beide nicht über das Gewohnte zu beschweren, die Holzung nicht zu verhauen, vorbehaltlich fürstlicher Obrigkeit, geistlicher Lehnware, gemeiner Landfolge, Landbede und alles dessen, was das gemeine Land tut, nach Johanns Tod sofort an ihn oder seine Nachfolger zurückzufallen. d.d. up unseme slote Flensborch, nach der gebort Cristi unses heren im voffteynhundersten und veer und twyntigesten jare, sonnavendes na misericordia domini.
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Friedrich I.,König von Dänemark, verlehnt seinem Rat und Marschall, Johann Rantzau, Ritter, wegen der ihm und seinem Sohn, Christian III., König von Dänemark, im Krieg und sonst geleisteten treuen Dienste die Stadt und das ganze Kirchspiel Itzehoe mit allem Einkünften auf Lebenszeit, beide nicht über das Gewohnte zu beschweren, die Holzung nicht zu verhauen, vorbehaltlich fürstlicher Obrigkeit, geistlicher Lehnware, gemeiner Landfolge, Landbede und alles dessen, was das gemeine Land tut, nach Johanns Tod sofort an ihn oder seine Nachfolger zurückzufallen. d.d. up unseme slote Flensborch, nach der gebort Cristi unses heren im voffteynhundersten und veer und twyntigesten jare, sonnavendes na misericordia domini.
LASH, Urk.-Abt. 3 Nr. 406
Membr. Gottorp. et cx arch. Canc. Germ. fasc xxxvi
Urk.-Abt. 3 Grafschaft Holstein-Schauenburg-Pinneberg: Grafschaft Holstein-Schauenburg-Pinneberg
Urk.-Abt. 3 Grafschaft Holstein-Schauenburg-Pinneberg: Grafschaft Holstein-Schauenburg-Pinneberg >> 1 Urkunden
1524
Enthält: Ausfertigung, Pergament, 45 x 21 + 5 cm Umbug, Niederdeutsch, das Siegel am Pergamentstreifen fehlt Rückvermerk: Begnadinge gegeven uppe dort carspel tho Itzeho. Rantzauische Acta, Registrant 90 pap. 2 vgl. Nr. 408
Verzeichnung
1524 April 16 Flensburg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:07 MEZ