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Nachlass Seidl, Alfred (Bestand)
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Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs >> 5 Abteilung V: Nachlässe und Sammlungen >> 5.1 Nachlässe und Familienarchive >> 5.1.2 Nachlässe >> Nachlässe Q - S
1911-1993
Kurzbeschreibung Nachlass Seidl, Alfred: Lebensdaten: 30.1.1911 - 25.11.1993 Beruf bzw. Ämter: Jurist und Politiker; Rechtsanwalt in München ab 1945 (Verteidiger bei den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen); 1958-1986 MdL (CSU); 1972-1974 Fraktionsvorsitzender der CSU-Landtagsfraktion; 1974-1977 Staatssekretär im Bayer. Staatsministerium der Justiz; 1977-1978 Bayer. Staatsminister des Innern Inhalt: Persönliche Unterlagen (Familienurkunden, Zeugnisse, Studienunterlagen, Ernennungen, Ehrungen, Aufforderung zum Rücktritt durch Franz Josef Strauß 1985, Verfahren des Bayer. Rundfunks gegen Seidl 1948-1957); anwaltliche Tätigkeit: Fall Rudolf Hess (Verfassungsbeschwerden, Veröffentlichungen, Korrespondenz mit und über Rudolf Hess, Korrespondenz mit Wolf Rüdiger Hess; Verfahren gegen Bundesminister Hans-Dietrich Genscher, Hilfsgemeinschaft "Freiheit für Rudolf Hess", "Rudolf Hess Gesellschaft e.V.", Tod von Rudolf Hess, Materialsammlung zu Rudolf Hess); weitere Mandanten: Hans Frank, Ilse Koch, Sepp Dietrich, Norbert Wollheim, Michael Lippert, Karl Freisehner; Unterlagen aus der politischen Tätigkeit zu folgenden Themen: Atomsperrvertrag, Ostverträge (v.a. Normenkontrollklage des Freistaates Bayern gegen den Grundlagenvertrag von 1972), KSZE; Bundespolitik; Bayer. Landespolitik; Rundfunkgesetz und Volksbegehren Rundfunkfreiheit, Ostverträge, Grundvertrag mit der DDR, Berlinpolitik, Verteidigungspolitik und militärische Sicherheit, KSZE, Maastrichter Verträge; Bundespolitik allgemein; Fotos von den Nürnberger Prozessen; Korrespondenz (u.a. Franz Josef Strauß, Ulrich de Maizière, Wilhelm Georg Grewe, Ludwig Huber, Kurt-Georg Kiesinger, Karl Blessing, Alois Hundhammer, Richard Jaeger, Willy Brandt, Friedrich Zimmermann, Henry Kissinger, Herbert Prochazka, Max Streibl, Hermann Höcherl, Gerhard Schröder (CDU), Friedrich August Frhr. von der Heydte, Alfons Goppel, Julius Kardinal Döpfner, Walter Leisler Kiep, Alfred Dregger, Fritz Pirkl, Walter Becher, Herbert Czaja, Otto Schedl, Rudolf Hanauer, Gerold Tandler, Herbert Hupka, Fritz Wittmann, Richard Stücklen, Franz Heubl, Helmut Kohl, Dieter Blumenwitz, Rainer Barzel, Theo Waigel, Anton Jaumann, Hans Apel, Kurt Biedenkopf, Karl Carstens, Hans Filbinger, Heiner Geissler, Hans Graf von Huyn, Philipp Jenninger, Otto Graf Lambsdorff, Joseph H. Luns, Georg Leber, Werner Maihofer, Kurt Waldheim, Georg Frhr. von Waldenfels, August Lang, Werner Dollinger, Franz Ludwig Graf Stauffenberg) Weitere Bestände: Institut für Zeitgeschichte, München; Archiv für Christlich-Soziale Politik (ACSP), München
Nachlass Seidl, Alfred
Ingrid Sauer M.A.
258
Bestand
Akten
ger
Benutzungseinschränkungen: Archivgesetzliche Schutzfristen (allgemeine Schutzfrist und personenbezogene Schutzfristen Dritter) gelten noch. Drei Datensätze im Kapitel 3.2 sind aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht für die Onlinestellung geeignet. Eine Einsichtnahme in das vollständige Findbuch in den Räumen des Bayerischen Hauptstaatsarchivs ist möglich.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.