Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz, auch für seinen Sohn Philipp und beider Erben, übereignet dem Meister Hans Rürer von Amberg, Stiftsherr zu Neustadt, etliche Zehnten und Zehntanteile im Dörfchen Garsdorf (Goltßdorff), auf der Öde genannt "Meldasch" und im Dorf Bittenbrunn, die Hans und seine Vorfahren bislang von einem Pfalzgrafen zu Lehen getragen haben, zur Stiftung einer ewigen Messe in der Kapelle St. Lorenz zu Erlheim (Orlheim). Von der Übereignung werden namentlich genannte Zehntanteile ausgenommen. Hans und seine Erben sollen dem Pfalzgrafen dagegen ihren Hof zu Bittenbrunn mit dem Zehnt auftragen und als kurpfälzisches Lehen empfangen.