Die Erben der Barbara Dilherr verkaufen das Haus in der Oberen Krämersgasse 12 an Simon Halbmayer.
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E 4/127 Nr. 9
E 4/127 Hausarchiv Obere Krämergasse 12
Hausarchiv Obere Krämergasse 12
26.02.1620
Enthält:Papierabschrift:Die Geschwister Hans Heinrich und Jörg Dillherr, ferner Rosina, Frau des Georg Starck, Susanna, Frau des Jakob Forstenhauser, Regina, Frau des Franz Schleicher und Anna Maria, Frau des Paul Steinhäuser, verkaufen eine von ihrer Ahnfrau Barbara, Witwe des David Dillherr, vererbte Behausung am Krämersgäßlein, gegen Mittag zwischen dem Haus des Peter Fleischmann und dem des Goldschmieds Tobias Wolf gelegen, an Martin Dillherr und Hans Heinrich Pilgram d.Ä., beide Genannte des größeren Rats, um 3.500 fl und 100 fl Leikauf. Diese verkaufen das Haus wieder an den Buchführer Simon Halbmayr unter Vorbehalt ihrer Wasserbezugsrechte auf den zwei Sammelkästen um 3.400 fl.
Umfang/Beschreibung: 6 Stück
Archivale
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: E 4/127 - Obere Krämersgasse 12
Dilherr, Anna Maria
Dilherr, Barbara
Dilherr, David
Dilherr, Georg
Dilherr, Hans Heinrich
Dilherr, Martin
Dilherr, Regina
Dilherr, Rosina
Dilherr, Susanna
Fleischmann, Peter
Forstenhauser, Jakob
Forstenhauser, Susanna
Halbmayer, Simon
Pilgram, Hans Heinrich d.Ä.
Schleicher, Franz
Schleicher, Regina
Starck, Georg
Starck, Rosina
Steinhauser, Anna Maria
Steinhauser, Paul
Wolf, Tobias
Obere Krämersgasse 12
S 501
Wasserbezugsrechte
Sammelkästen
Hausverkauf
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ