Kläger: Graf Christian Detlef Rantzau zu Breitenburg, kaiserlicher Geheimrat, Beklagter: Graf Wilhelm Adolph Rantzau, königlicher Kammerherr, Nebenbeklagte: die Landesfürsten, Prozessvertreter: Dr. Johann Friedrich Hofmann, Dr. Johann Ulrich von Gülich, Lizentiat der Rechte Conrad Franz (von) Steinhausen, Streitgegenstand: Streit unter den Brüdern Christian Detlef und Wilhelm Adolph um Apanage-Zahlungen, um die Mobilien und Effekten ihres Vaters Graf Detlef und um den Nachlass ihrer Großmutter Gräfin Margaretha, Frau des Grafen Christian Rantzau, auch um die Herausgabe entsprechender Nachlass-Inventare durch Graf Christian Detlef
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Kläger: Graf Christian Detlef Rantzau zu Breitenburg, kaiserlicher Geheimrat, Beklagter: Graf Wilhelm Adolph Rantzau, königlicher Kammerherr, Nebenbeklagte: die Landesfürsten, Prozessvertreter: Dr. Johann Friedrich Hofmann, Dr. Johann Ulrich von Gülich, Lizentiat der Rechte Conrad Franz (von) Steinhausen, Streitgegenstand: Streit unter den Brüdern Christian Detlef und Wilhelm Adolph um Apanage-Zahlungen, um die Mobilien und Effekten ihres Vaters Graf Detlef und um den Nachlass ihrer Großmutter Gräfin Margaretha, Frau des Grafen Christian Rantzau, auch um die Herausgabe entsprechender Nachlass-Inventare durch Graf Christian Detlef
LASH, Abt. 390 Nr. 405
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1711-1715
Enthält: Landgericht 1711-1712, RKG 1712-1715; Verleihung des Reichsgrafenstandes an Christian Rantzau 1650 (Q 18); testamentarische Disposition der Gräfin Margaretha Rantzau, 1657, Vergleiche 1662-1663 (Q 10); Prozessschrift 1712 (Q 9); Prozesskostenaufstellung 1711-1712 (Q 33); Präzedenzurteile: Benedict von Ahlefeldt zu Lehmkuhlen und des Baltzer von Ahlefeldt zu Heiligenstedten mit Margarethe Hedwig von Ahlefeldt, Witwe des Detlef von Ahlefeldt, Amtmann zu Tondern, 1680 und Verfahren über den Konkurs des Dr. Theodor Friedrich Volckmar, Landsyndikus, 1711 (Q 7)
Verzeichnung
siehe auch Abt. 390 Nr. 100
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:00 MEZ