Gertrud Bocken, Witwe Arnds van den Sande, und als ihr Momber ihr Sohn Claeß van den Sandt, dieser auch namens seiner Brüder und Schwestern, verkaufen dem Johann Winter, Kanoniker zu Xanten, bzw. den Inhabern dieser Urkunde für eine ihnen bezahlte Geldsumme zugunsten der Armen eine Erbjahrrente von 3 Joachimstalern, zahlbar am Margaretentag [13. Juli] von 1562 an in Nimwegen in den Hof von Xanten oder pfändbar wie im Amt zwischen Maas und Waal üblich aus einer Hofstatt von 4 Morgen Land im Kirchspiel Afferden im Amt zwischen Maas und Waal, im Osten nächst Erbe des Heimerick Janßen, im Süden nächst dem Krum landt, im Westen und Norden nächst der gemeinen Straße gelegen, sowie aus allen ihren übrigen Gütern. - Verzichterklärung und Währschaftsgelöbnis. - Sie können die Rente jeweils am Margaretentag mit 60 Joachimstalern und den Rückständen nach halbjähriger Kündigungsfrist einlösen. - Gertrud und Claes kündigen ihre Siegel an. Sie bitten Berndt Voirtbroick (Vuert-) und Robert Frederix (-ricks), beide Erbpächter im Amt von Maas und Waal, um Mitbesiegelung, die von denselben bestätigt wird. Gegeven 1561 den irsten dagh Iulii der maent.
Vollständigen Titel anzeigen
Gertrud Bocken, Witwe Arnds van den Sande, und als ihr Momber ihr Sohn Claeß van den Sandt, dieser auch namens seiner Brüder und Schwestern, verkaufen dem Johann Winter, Kanoniker zu Xanten, bzw. den Inhabern dieser Urkunde für eine ihnen bezahlte Geldsumme zugunsten der Armen eine Erbjahrrente von 3 Joachimstalern, zahlbar am Margaretentag [13. Juli] von 1562 an in Nimwegen in den Hof von Xanten oder pfändbar wie im Amt zwischen Maas und Waal üblich aus einer Hofstatt von 4 Morgen Land im Kirchspiel Afferden im Amt zwischen Maas und Waal, im Osten nächst Erbe des Heimerick Janßen, im Süden nächst dem Krum landt, im Westen und Norden nächst der gemeinen Straße gelegen, sowie aus allen ihren übrigen Gütern. - Verzichterklärung und Währschaftsgelöbnis. - Sie können die Rente jeweils am Margaretentag mit 60 Joachimstalern und den Rückständen nach halbjähriger Kündigungsfrist einlösen. - Gertrud und Claes kündigen ihre Siegel an. Sie bitten Berndt Voirtbroick (Vuert-) und Robert Frederix (-ricks), beide Erbpächter im Amt von Maas und Waal, um Mitbesiegelung, die von denselben bestätigt wird. Gegeven 1561 den irsten dagh Iulii der maent.
AA 0567 Xanten, Viktorstift, Akten (AA 0567)
Xanten, Viktorstift, Akten (AA 0567) >> 1. Akten >> 1.2. Stiftsämter >> 1.2.8. Elemosinarie >> Kopialbuch der Elemosinarie
1561 Juli 1
Diverse Registraturbildner
Papier
Überlieferungsart: Abschrift
Vermerke: Beglaubigungsvermerk des Goswin Golt, geschworenen Notars der Kölner kurfürstlichen Kurie vom 3. Februar 1656
Überlieferungskommentar: 17. Jh.
Vermerke: Beglaubigungsvermerk des Goswin Golt, geschworenen Notars der Kölner kurfürstlichen Kurie vom 3. Februar 1656
Überlieferungskommentar: 17. Jh.
Urkunde
Kopialbuch der Elemosinarie
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 09:17 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.2. Geistliche Institute (Tektonik)
- 1.2.6. V - Z (Tektonik)
- 1.2.6.13. Xanten (Tektonik)
- 1.2.6.13.2. Viktorstift (Tektonik)
- Xanten, Viktorstift, Akten AA 0567 (Bestand)
- 1. Akten (Gliederung)
- 1.2. Stiftsämter (Gliederung)
- 1.2.8. Elemosinarie (Gliederung)
- Kopialbuch der Elemosinarie (Archivale)