Kurfürst Philipp von der Pfalz gibt verpfändete Leibeigene von Hans von Flersheim dem Alten und Klaus von Flersheim an diese zurück, quittiert den Empfang der entsprechenden Geldsumme und löst die Leibeigenen von Pflichten, Gelübden etc. auf ihn. Ursprünglich hatten Hans und Klaus etliche Eigenleute in der Grafschaft Neuleiningen an Landgraf Hesso von Leiningen für 160 Gulden verpfändet, wovon die Hälfte der Lösung auf Philipp überging. Drei Teile stehen laut einer Verschreibung Hans und Klaus zu, der vierte Teil Philipps Amtmann zu Kaiserslautern.
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Kurfürst Philipp von der Pfalz gibt verpfändete Leibeigene von Hans von Flersheim dem Alten und Klaus von Flersheim an diese zurück, quittiert den Empfang der entsprechenden Geldsumme und löst die Leibeigenen von Pflichten, Gelübden etc. auf ihn. Ursprünglich hatten Hans und Klaus etliche Eigenleute in der Grafschaft Neuleiningen an Landgraf Hesso von Leiningen für 160 Gulden verpfändet, wovon die Hälfte der Lösung auf Philipp überging. Drei Teile stehen laut einer Verschreibung Hans und Klaus zu, der vierte Teil Philipps Amtmann zu Kaiserslautern.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Nr. 1662, 258
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Kopialbücher
Kopialbücher >> Weltliche Territorien und Herrschaften >> Kurpfalz >> Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten >> Philipp >> Perpetuum I (Kurfürst Philipp von der Pfalz) >> Urkunden
1480 Dezember 18 (uff montag nach sant Lucien tag der heiligen jungfrauwen)
fol. 230v
Urkunden
Ausstellungsort: Ladenburg
Siegler: Kurfürst Philipp von der Pfalz (rückseitig aufgedrücktes Sekretsiegel)
Siegler: Kurfürst Philipp von der Pfalz (rückseitig aufgedrücktes Sekretsiegel)
Kopfregest: "Als den Flerßheimern gegont ist ablosung ir eigenlut so grave Hessen selig zu Lyningen verpfant geweset sin dar an die Pfaltz teile gehapt hat etc."
Flersheim, Hans d. A. von; erw. 1464, 1480
Flersheim, Klaus von; 1480
Kaiserslautern KL
Ladenburg HD
Neuleiningen DÜW
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:03 MESZ
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