1.) Die Mühle unterhalb von Wollmar [Ortsteil der Gem. Münchhausen, Lkr. Marburg-Biedenkopf], gelegen im (Blenzenbach), mit ihrem Grund und allem ...
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Urk. 14, 3735
A I u, Cuntz sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe C >> Cuntz
1592 Dezember 21
Lehnsbrief
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Die Mühle unterhalb von Wollmar [Ortsteil der Gem. Münchhausen, Lkr. Marburg-Biedenkopf], gelegen im (Blenzenbach), mit ihrem Grund und allem Zubehör; 2.) ein Garten im Umfang eines Sesters an der Mühle unterhalb von Wollmar; 3.) eine Wiese an der Mühle unterhalb von Wollmar; 4.) ein Acker mit einem Umfang von einem halben Morgen auf dem Gansacker. Die Belehnung erfolgt als Erbzinslehen gegen Zahlung eines jährlichen Zinses von einem Pfund Geld Marburger Währung und einem Neujahrgeld von einem Schilling an Martini in das Haus Wiesenfeld - diese Zinse sind von der Mühle zu entrichten - und eines Zinses von vier Albus und einer Gans - diese Zinse sind von der Wiese und dem Acker zu entrichten.
Belehnte/r: Tonges Cuntz von Wolmar und seine Ehefrau Elisabeth
Der Lehnsbrief wurde nicht vollzogen.
Der Lehnsbrief wurde nicht vollzogen.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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