Vor dem weltl. Richter Willekin schenkt Margaretha von Oppenheim ihr Haus zum Hirschhorn, "inter piscinum [pistrinum] et fabricam" bei der Dietpforte ("sitam prope Dydenporten"), der Kartause St. Michaelsberg. Die Kartause hat daraus 15 Schillinge Kölner am St. Katharinentag und 4 Kappen an Martini dem Siechenmeister ("magistro infirmorum") von St. Alban zu Zinsen. Zeugen: Die Bürger Peter zu Lindenfels ("Ly[n]denfels"), Walter zum Kaisersberg ("zu Kaysersberg") und Wigand, Knecht des genannten Richters, 1331 in crastino b. Reginii.
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Vor dem weltl. Richter Willekin schenkt Margaretha von Oppenheim ihr Haus zum Hirschhorn, "inter piscinum [pistrinum] et fabricam" bei der Dietpforte ("sitam prope Dydenporten"), der Kartause St. Michaelsberg. Die Kartause hat daraus 15 Schillinge Kölner am St. Katharinentag und 4 Kappen an Martini dem Siechenmeister ("magistro infirmorum") von St. Alban zu Zinsen. Zeugen: Die Bürger Peter zu Lindenfels ("Ly[n]denfels"), Walter zum Kaisersberg ("zu Kaysersberg") und Wigand, Knecht des genannten Richters, 1331 in crastino b. Reginii.
U / 1331 Oktober 2 (in 13 / 263)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 13 (Stifts- und Klosterarchive)
02.10.1331
Kartause Mainz
Kop. 17. Jh. in 13/263, Bl. 16. - Überschrift: "De donatione et resignatione domus zum Hirshorne ante portam dictam Dydenporten in manus nostras, et habemus litteras locationis primo Reginis postea Sartoris, quae non sunt hic scripta, bannos super hac domo quaere in tertia littera precedente" (U / 1332 Juli 1 / II). - Dritter Bann U / 1332 Juli 1 / II.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ