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Die Ochsenmenuet
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AmZ 28 (Nr. 27, 5.7.1826), Sp. 442–447. „Die Ochsenmenuett machte kein besondres Glück, so gut das Stück auch gegeben wurde. Darüber braucht man sich auch wirklich nicht zu wundern, obgleich die bekannte Anekdote von einer Menuett J. Haydn's, ausdrücklich für einen reichen ungarischen Ochsenhändler geschrieben und von diesem mit einem schönen fetten Ochsen honorirt, nicht ohne Glück zu einer kleinen dramatischen Handlung verarbeitet und die ganze Musik von dem herrlichen Haydn ist, da die Idee selbst, die dem Stücke und der Musik zum Grunde liegt, so – um es mild auszudrücken – unglücklich ist, dass ihr durch keine, wenn auch die gelungenste Ausführung aufgeholfen werden kann. Besondre lokale Umstände sind Ursache, dass man das Stück in Wien günstig aufnahm; da diese aber anderwärts wegfallen, so möchte es wohl überall eine kalte Aufnahme finden. Dass Haydn's Ruhm dadurch keinen Zuwachs erhalten hat, ist ganz gewiss – und dass der sonst so sehr verdienstvolle Seyfried missgriff, ist wohl kaum zu bestreiten.“ (Ebd., Sp. 443f.)