Generalsekretariat der medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaften beim Ministerium für Gesundheitswesen (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
BArch DQ 101
call number: DQ 101
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Deutsche Demokratische Republik mit sowjetischer Besatzungszone (1945-1990) >> Arbeit, Gesundheits- und Sozialwesen
1963 - 1990
Geschichte des Bestandsbildners: Wurde 1969 aus dem Ministerium für Gesundheitswesen (è DQ 1) herausgelöst und diesem direkt unterstellt; übte gegenüber den medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaften die Dienstaufsicht aus und unterstützte die Arbeit des ebenfalls 1969 gebildeten Koordinierungsrats der medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaften; war verantwortlich für die Planung und Organisation des Kongresswesens in der DDR und für die Teilnahme von Gesellschaften der DDR an wissenschaftlichen Veranstaltungen im Ausland einschl. Organisation der internationalen Arbeit; nahm Aufgaben in und gegenüber internationalen medizinischen Gesellschaften wahr; lenkte die Publikationstätigkeit und Profilierung der medizinischen Zeitschriften; arbeitete mit dem Ministerium für Gesundheitswesen, dem Rat für medizinischen Wissenschaften (è DQ 109), der Akademie für Ärztliche Fortbildung (è DQ 103) und den Dachgesellschaften der medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaften (è DQ 125, DQ 126 und DQ 127) zusammen. Es wurde im März 1990 zunächst zum Büro für Angelegenheiten der medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaften umgebildet und schließlich zum 31.12.1990 aufgelöst.
Bestandsbeschreibung: Wurde 1969 aus dem Ministerium für Gesundheitswesen (DQ 1) herausgelöst und diesem direkt unterstellt; Dienstaufsichtspflicht gegenüber den medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaften; direkte Verantwortung für Planung und Organisation des Kongresswesens in der DDR, Planung und Realisierung der Teilnahme von Gesellschaften der DDR an wissenschaftlichen Veranstaltungen im Ausland und Organisation der internationalen Arbeit; Wahrnehmung der Aufgaben in und gegenüber internationalen medizinischen Gesellschaften; Publikationstätigkeit und Profilierung der medizinischen Zeitschriften.
Erschließungszustand: Vorläufiges Findbuch
Zitierweise: BArch DQ 101/...
Bestandsbeschreibung: Wurde 1969 aus dem Ministerium für Gesundheitswesen (DQ 1) herausgelöst und diesem direkt unterstellt; Dienstaufsichtspflicht gegenüber den medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaften; direkte Verantwortung für Planung und Organisation des Kongresswesens in der DDR, Planung und Realisierung der Teilnahme von Gesellschaften der DDR an wissenschaftlichen Veranstaltungen im Ausland und Organisation der internationalen Arbeit; Wahrnehmung der Aufgaben in und gegenüber internationalen medizinischen Gesellschaften; Publikationstätigkeit und Profilierung der medizinischen Zeitschriften.
Erschließungszustand: Vorläufiges Findbuch
Zitierweise: BArch DQ 101/...
Generalsekretariat der medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaften beim Ministerium für Gesundheitswesen, 1969-1990
976 Aufbewahrungseinheiten; 101,6 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: BArch: DQ 1
Amtliche Druckschriften: Schriftenreihe Veröffentlichungen des Koordinierungsrates der medizinisch- wissenschaftlichen Gesellschaften der DDR, 1974 ff.
Literatur: 25 Jahre Entwicklung der medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaften der DDR, Berlin 1974
Th. Matthes, L. Rohland, H. Spaar: Die medizinisch-wissenschaftlichen Gesell-schaften der DDR. Geschichte - Funktion - Aufgaben, Teil 1 und 2, Berlin 1981 (2. Auflage)
Amtliche Druckschriften: Schriftenreihe Veröffentlichungen des Koordinierungsrates der medizinisch- wissenschaftlichen Gesellschaften der DDR, 1974 ff.
Literatur: 25 Jahre Entwicklung der medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaften der DDR, Berlin 1974
Th. Matthes, L. Rohland, H. Spaar: Die medizinisch-wissenschaftlichen Gesell-schaften der DDR. Geschichte - Funktion - Aufgaben, Teil 1 und 2, Berlin 1981 (2. Auflage)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ