Leonhard von Jungingen [Zollernalbkreis] und Johann von Bodman ("Bodmen") [Gde. Owingen/Bodenseekreis] bekennen, dass ihnen die Vereinigung der Reichsstädte in Schwaben von den 24.000 Gulden, die sie Herzog Friedrich [IV.] von Österreich schulden, 6.000 rheinische Gulden für den Herzog bezahlt haben. Das Geld wurde für die Rückzahlung der dem Toggenburger [Kanton St. Gallen/Schweiz] geschuldeten Summe verwendet. Die Aussteller quittieren den Reichsstädten den Empfang der Summe.
Vollständigen Titel anzeigen
Leonhard von Jungingen [Zollernalbkreis] und Johann von Bodman ("Bodmen") [Gde. Owingen/Bodenseekreis] bekennen, dass ihnen die Vereinigung der Reichsstädte in Schwaben von den 24.000 Gulden, die sie Herzog Friedrich [IV.] von Österreich schulden, 6.000 rheinische Gulden für den Herzog bezahlt haben. Das Geld wurde für die Rückzahlung der dem Toggenburger [Kanton St. Gallen/Schweiz] geschuldeten Summe verwendet. Die Aussteller quittieren den Reichsstädten den Empfang der Summe.
A Urk., 1137
507 / 4
A Urk. A Urkunden
A Urkunden
1410 Oktober 6.
Archivale
Sprache: Deutsch
Aussteller: Leonhard von Jungingen und Johann von Bodman
Überlieferung: Überliefert als Vidimus der Grafen Konrad von Werdenberg und Eberhard von Kirchberg vom 16. April 1417 [A Urk. lfd. Nr. 1145]
Datum: Der geben ist an mentag nach sant Frantzissen tag, 1410.
Aussteller: Leonhard von Jungingen und Johann von Bodman
Überlieferung: Überliefert als Vidimus der Grafen Konrad von Werdenberg und Eberhard von Kirchberg vom 16. April 1417 [A Urk. lfd. Nr. 1145]
Datum: Der geben ist an mentag nach sant Frantzissen tag, 1410.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International