Lokalschulinspektion Oberndorf (Bestand)
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Lokalschulinspektion Oberndorf
Staatsarchiv Amberg (Archivtektonik) >> Beständetektonik des Staatsarchivs Amberg >> II. Neuere Bestände (Behörden und Gerichte des 19. - 21. Jahrhunderts) >> B. Behörden des Königreichs Bayern und des Freistaats Bayern >> 4.) Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst >> 1. Schulaufsicht >> Lokalschulinspektionen (II.B.4.1.101-118)
1846-1918
Vorwort: Bis zum Ende des Königreichs Bayern wurde die Aufsicht über die Volksschulen durch Einrichtungen ausgeübt, die geistliche und weltliche Mitglieder hatten. Auf unterster Ebene waren dies die Lokalschulinspektionen. Grundlegend für diese ist die Amtsinstruktion für Lokalschulinspektoren vom 15.09.1808 (RBl 2493). Die Lokalschulinspektionen folgten den Pfarrsprengeln der Konfessionen. Sie setzten sich aus dem Pfarrer, dieser war im Allgemeinen für die Aktenführung zuständig, dem Gemeindevorsteher und im Falle einer betroffenen Gutsherrschaft aus deren gutsherrlichen Beamten zusammen. Die Aufsicht über die Lokalschulinspektionen übten die Distriktschulinspektionen aus. Die Schulaufsicht wurde in staatlichem Auftrag ausgeführt, so dass die Lokalschulinspektionen als Teil der staatlichen Schulverwaltung angesehen werden können. Erst die Revolution von 1918 brachte einen erheblichen Wandel bei der Schulaufsicht (vgl. Verordnung vom 16.12.1918 (GVBl 1275). 1922 entstand mit den Bezirksschulbehörden eine grundlegend neue Struktur der Schulaufsicht. Die Lokalschulinspektion Oberndorf (Gde. Freystadt, Lkr. Neumarkt i.d.OPf.) lag im Landgericht ä.O. bzw. Bezirksamt Neumarkt i.d.OPf. Der Bestand umfasst 8 Archivalieneinheiten mit einer Laufzeit von 1846 bis 1918. Die Archivalien wurde bei der Bildung provenienzreiner Bestände seit den 1980er Jahren aus den Beständen der Bezirksämter herausgelöst. Wegen der Beteiligung Geistlicher an den Lokalschulinspektionen ist es möglich, dass sich ergänzendes Material in kirchlichen Archiven befindet. Amberg, Januar 2022 Dr. Till Strobel
Lokalschulinspektion Oberndorf
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Bestand
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.03.2025, 10:30 MEZ
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