Handschriften (Urkundensammlungen und Kopiare, Kanzleibücher, historiographische, personengeschichtliche und heraldische Quellen): Kanzleibücher (Bestand)
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C 1 B
Hessisches Staatsarchiv Darmstadt (Archivtektonik) >> Gliederung >> Amtsbuchabteilung >> Handschriften (Urkundensammlungen und Kopiare, Kanzleibücher, historiographische, personengeschichtliche und heraldische Quellen)
1248 - 1987
Enthält: Abteilung B enthält Kanzleibücher. Unter dieser Rubrik befinden sich knapp 230 Amtsbücher unterschiedlicher Art, die im weitesten Sinne der Erleichterung von Verwaltungstätigkeit dienten. Darunter finden sich Gefälleregister, Rechtsaufzeichnungen, Protokolle, Verordnungs- und Weistumstexte, Statuten, Lehnsregister, Rechnungen und sonstige Kanzleihilfsmittel. Hinzuweisen ist auf das Kurmainzer Koppelfutterverzeichnis mit Rechnung von 1248/49 und 1268 (B Nr. 35), das Konzept- und Kanzleibuch Rudolf Losses von 1316 (B Nr. 59), eine Zusammenstellung Kurmainzer Gerechtigkeiten an der Bergstraße von 1623 (B Nr. 13), zwei Verordnungsbücher der Stadt Butzbach von 1480ff. und 1562ff. (B Nr. 29 und 227), ein Kanzleiprotokoll der Grafschaft Erbach-Fürstenau von 1645ff. (B Nr. 228), ein Kanzleibuch der Grafschaft Isenburg-Büdingen von 1628ff. (B Nr. 192), ein Statutenbuch des Domstifts Mainz von 1430ff. (B Nr. 39), ein Stadtbuch der Reichsstadt Oppenheim von 1510ff. (B Nr. 51), die Stadtrechtsreformation von Wimpfen von 1544 (B Nr. 88), eine Sammlung von Ordnungen der Reichsstadt Wimpfen (B Nr. 92) und die Protokolle des Domkapitels Worms (B Nr. 131-163).
Bestandsgeschichte: Siehe auch C 1 A
Findmittel: C 1 B Nr. 13: Kurfürstentum Mainz, Amt Starkenburg, Zusammenstellung der Betreffe, 19. Jh.; C 1 B Nr. 59: Kanzleibuch Rudolf Losse, Kurzregesten, angelegt 1877, Nachträge 1899 [siehe den Druck des Kanzleibuchs bei: Edmund E. Stengel, Nova Alamanniae, 1. Hälfte, 1921;Beschreibung und Inhaltswiedergabe bei: Edmund E. Stengel/Klaus Schäfer, Nova Alamanniae, 2. Hälfte, 2. Teil, 1976] - Gedrucktes Repertorium siehe C 1 A.
Findmittel: Gedrucktes Findbuch (eingehende Beschreibungen der Einzelbände, systematisch und nach Orten geordnet, mit Vorbemerkung, Konkordanz, Provenienzverzeichnis (http://digitalisate-he.arcinsys.de/pdf/hstad/vorworte/c01a-d_vorwort.pdf) und Indices): Handschriften, Abt. C 1. Urkundensammlungen und Kopiare, Kanzleibücher, historiographische, personengeschichtliche und heraldische Quellen, bearb. von Friedrich Battenberg, Darmstadt 1990 (Repertorien des Hessischen Staatsarchivs Darmstadt 5)
Findmittel: Online-Datenbank (HADIS)
Referent: Lars Adler
Findmittel: Online-Datenbank Arcinsys (aktuellster Stand)
Findmittel: [[https://digitalisate-he.arcinsys.de/hstad/c_1_b/findbuch.pdf|PDF-Findbuch]] (Stand 2006)
Findmittel: Gedrucktes Findbuch (eingehende Beschreibungen der Einzelbände, systematisch und nach Orten geordnet, mit [[pdf:hstad/Vorworte/C01A-D_Vorwort.pdf|Vorbemerkung, Konkordanz, Provenienzverzeichnis]] und Indices): Handschriften, Abt. C 1. Urkundensammlungen und Kopiare, Kanzleibücher, historiographische, personengeschichtliche und heraldische Quellen, bearb. von Friedrich Battenberg, Darmstadt 1990 (Repertorien des Hessischen Staatsarchivs Darmstadt 5)
Benutzung: Mikrofiches (von 2001) bis Nr. 224
Bestandsgeschichte: Siehe auch C 1 A
Findmittel: C 1 B Nr. 13: Kurfürstentum Mainz, Amt Starkenburg, Zusammenstellung der Betreffe, 19. Jh.; C 1 B Nr. 59: Kanzleibuch Rudolf Losse, Kurzregesten, angelegt 1877, Nachträge 1899 [siehe den Druck des Kanzleibuchs bei: Edmund E. Stengel, Nova Alamanniae, 1. Hälfte, 1921;Beschreibung und Inhaltswiedergabe bei: Edmund E. Stengel/Klaus Schäfer, Nova Alamanniae, 2. Hälfte, 2. Teil, 1976] - Gedrucktes Repertorium siehe C 1 A.
Findmittel: Gedrucktes Findbuch (eingehende Beschreibungen der Einzelbände, systematisch und nach Orten geordnet, mit Vorbemerkung, Konkordanz, Provenienzverzeichnis (http://digitalisate-he.arcinsys.de/pdf/hstad/vorworte/c01a-d_vorwort.pdf) und Indices): Handschriften, Abt. C 1. Urkundensammlungen und Kopiare, Kanzleibücher, historiographische, personengeschichtliche und heraldische Quellen, bearb. von Friedrich Battenberg, Darmstadt 1990 (Repertorien des Hessischen Staatsarchivs Darmstadt 5)
Findmittel: Online-Datenbank (HADIS)
Referent: Lars Adler
Findmittel: Online-Datenbank Arcinsys (aktuellster Stand)
Findmittel: [[https://digitalisate-he.arcinsys.de/hstad/c_1_b/findbuch.pdf|PDF-Findbuch]] (Stand 2006)
Findmittel: Gedrucktes Findbuch (eingehende Beschreibungen der Einzelbände, systematisch und nach Orten geordnet, mit [[pdf:hstad/Vorworte/C01A-D_Vorwort.pdf|Vorbemerkung, Konkordanz, Provenienzverzeichnis]] und Indices): Handschriften, Abt. C 1. Urkundensammlungen und Kopiare, Kanzleibücher, historiographische, personengeschichtliche und heraldische Quellen, bearb. von Friedrich Battenberg, Darmstadt 1990 (Repertorien des Hessischen Staatsarchivs Darmstadt 5)
Benutzung: Mikrofiches (von 2001) bis Nr. 224
9,25 m (ca. 230 Bände)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 12:49 MESZ
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