Geburtsbrief
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 5898
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 15 Geburtsbriefe 1696-1795
1767 September 18
Regest: Oberamtsverweser, Bürgermeister und Gericht zu Pfullingen bekennen: Elisabetha Dorothea Schänzlen, die sich mit Jacob Gayler, Bürger und Zeugmacher in Reuttlingen, in einen Eheverspruch eingelassen hat und sich dort häuslich und bürgerlich niederlassen will, ist die eheliche Tochter des Christoph Peter Schänzlen +) und der Maria Dorothea Clebauer. Sie ist laut Taufscheins am 2. Februar 1747 in Pfullingen ++) geboren und von Lorenz Guthbrodt des Rats, Johann Adam Tröster von Holzelfingen und Jungfer Elisabetha Dorothea Hauser aus der Taufe gehoben worden. Sie ist mit Leibeigenschaft nicht beschwert. An Heiratgut ohne die Aussteuer wird sie ihrem künftigen Ehemann gegen 150 fl beibringen. Auf dereinst erfolgendes Absterben ihrer Eltern hat sie auch noch ein artiges Vermögen zu ihrem Anteil zu erhoffen.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegel der Stadt Pfullingen
In Abwesenheit des Amtsbürgermeisters Philipp Jacob Breunlin Unterschrift des Bürgermeisters Christoph Friedrich Pfeiffer
Bemerkungen: +) vgl. Fr. Walcher: Pfullinger Sippenbuch S. 113
++) Also nicht in Hohenwittlingen, wie im D. Geschl. Buch Bd. 41 S. 183 (Gayler) angegeben ist
Genetisches Stadium: Or.
In Abwesenheit des Amtsbürgermeisters Philipp Jacob Breunlin Unterschrift des Bürgermeisters Christoph Friedrich Pfeiffer
Bemerkungen: +) vgl. Fr. Walcher: Pfullinger Sippenbuch S. 113
++) Also nicht in Hohenwittlingen, wie im D. Geschl. Buch Bd. 41 S. 183 (Gayler) angegeben ist
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ