Totschlag von Wolf von Hardheim an Cuntz Klein, Amtmann zu Schweinberg
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Nr. 637
StAWt-G Rep. 102 Aktennachträge Karton 117, 177, 268/ 102a LS IV/11, LS III/9
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Akten, Nachträge
Akten, Nachträge >> Akten >> Lehensachen >> Einzelne Vasallen
(1550) 1551-1556
Enthält u.a.: Abschriften der Prozesse der Nachkommen des Cuntz Klein sowie des Grafen von Wertheim gegen Wolf von Hardheim vor dem Würzburger Bischof und wegen Landfriedensbruch vor dem Reichskammergericht, auch Klage gegen den würzburgischen Vogt in Hardheim Hans von Königshofen; detaillierte Schilderung der Tötung des Klein mitten in Hardheim durch seine Witwe Elisabeth; Eingaben des Sohnes Hans Klein; Korrespondenz mit dem Würzburger Bischof Melchior Zobel von Giebelstadt; Schreiben von Johann Buhl, Pfarrer in Niklashausen (will Wolf von Hardheim in Gamburg gesehen haben, Samstag nach Egidii 1551) Enthält auch: Konfessionelle Konflikte in Hardheim (Verbot der Kirchweih, Verbot des Läutens durch Würzburg, "Verwahrung der Kirchen und Glocken" durch Würzburg, "Verbot" der Hardheimer Kirche für die Würzburger Untertanen - siehe v.a. Schreiben des Hans von Königshofen Samstag nach Bartholomei); Klage des Würzburger Altaristen in Hardheim Georg Schmid
1 Fasz. + Einzelschreiben
Archivale
Eingebunden in Pergamentblatt einer lateinischen Handschrift; vgl. G Rep. 2b_7 Hardheim; vgl. Überlieferung des Reichskammergerichts im Generallandesarchiv Karlsruhe Nr. 1804 (Graf Michael vs Wolf von Hardheim) und Nrn. 1666, 1802 (Hans Königshofer vs Graf Michael) sowie 7303
Klein, Cuntz, Amtmann zu Schweinberg
Königshofen, Hans von; würzburgischer Vogt in Hardheim
Zobel von Giebelstadt; Melchior
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:18 MEZ