F 15 - Evangelisches Dekanatamt Degerloch (Bestand)
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F 15
Landeskirchliches Archiv Stuttgart (Archivtektonik) >> F - Dekanatsarchive
1558-1966
Einleitung: Die Datenbank ist eine Retrokonversion des Archivinventars von 1963.
Im Landeskirchlichen Archiv befindet sich seit 1999 außer den im Archivinventar 1963 aufgeführten zusätzlich folgende unverzeichneten Unterlagen:
- Altregistratur des Dekanatamts
- Altregistratur des 1. Stadtpfarramtes
- ältere Unterlagen des 1. Stadtpfarramtes
- Rechnungsunterlagen bis einschließlich 1950
- Verkündbücher bis 1961
- Amtskalender 1894-1966
- Kirchenkalender 1794-1802, 1807-1808, 1810, 1813-1831, 1833-1850
===== Vorwort des Archivinventars von 1963 =====
Das Archiv des Evangelischen Dekanatamts Degerloch wurde im März 1962 unter der Aufsicht des Landeskirchlichen Archivs von Studenten geordnet und eingerichtet, die kurz vorher an einem Einführungskurs in Archivkunde teilgenommen hatten.
Die Gebundenen Akten sind in einer Gruppe zusammengefasst. Bei den Ungebundenen Akten konnten die älteren Akten (Erste Abteilung) in der Hauptsache in der Ordnung belassen werden, in der sie bisher aufbewahrt worden waren. Diese Akten waren offenkundig vor Erlass des Registraturplans für Dekanatämter vom Jahr 1893 grob geordnet worden; ein eigentlicher Plan war jedoch nicht mehr zu erkennen, vor allem die Allgemeinen Akten wurden deshalb abstrakt gegliedert. Eine grundsätzliche Ausscheidung aus der laufenden Registratur erwies sich nicht als notwendig, der Registraturschrank ist z. Zt. noch nicht überfüllt. So sind in einer Zweiten Abteilung nur wenige ältere Akten aus der laufenden Registratur ausgeschieden worden, die zeitlich in der Hauptsache mit den Akten der Ersten Abteilung zusammenfallen, aber nach dem Registraturplan für Dekanatämter vom Jahr 1932 geordnet waren.
Ein besonderes Dekanatamt für den Bezirk Stuttgart-Amt war am 04.06.1819 gebildet worden; es wurde im 19. Jahrhundert wechselnd vom Stadtpfarrer an St. Leonhard in Stuttgart sowie vom Diakonis an der u Stifte- und Hospitalkirche in Stuttgart verwaltet. Im Jahr 1921 wurde der Sitz des Dekanatamts nach - Plieningen, im Jahr 1939 nach Degerloch verlegt. Das hier verzeichnete Archiv enthält deshalb Akten des früheren Dekanatamts Stuttgart-Amt und Plieningen neben den wenigen neueren Akten, die im Dekanatamt Degerloch erwachsen sind.
Vom Ersten Evangelischen Pfarramt Degerloch wurden ebenfalls die Akten einer vorhandenen Altregistratur aufgenommen, sie sind etwa nach dem Registraturplan für Pfarrämter vom Jahr 1901 gegliedert. Wie üblich, sind die Gebundenen Akten bis in die Gegenwart verzeichnet.
Dr. Schäfer
Oberarchivrat
Im Landeskirchlichen Archiv befindet sich seit 1999 außer den im Archivinventar 1963 aufgeführten zusätzlich folgende unverzeichneten Unterlagen:
- Altregistratur des Dekanatamts
- Altregistratur des 1. Stadtpfarramtes
- ältere Unterlagen des 1. Stadtpfarramtes
- Rechnungsunterlagen bis einschließlich 1950
- Verkündbücher bis 1961
- Amtskalender 1894-1966
- Kirchenkalender 1794-1802, 1807-1808, 1810, 1813-1831, 1833-1850
===== Vorwort des Archivinventars von 1963 =====
Das Archiv des Evangelischen Dekanatamts Degerloch wurde im März 1962 unter der Aufsicht des Landeskirchlichen Archivs von Studenten geordnet und eingerichtet, die kurz vorher an einem Einführungskurs in Archivkunde teilgenommen hatten.
Die Gebundenen Akten sind in einer Gruppe zusammengefasst. Bei den Ungebundenen Akten konnten die älteren Akten (Erste Abteilung) in der Hauptsache in der Ordnung belassen werden, in der sie bisher aufbewahrt worden waren. Diese Akten waren offenkundig vor Erlass des Registraturplans für Dekanatämter vom Jahr 1893 grob geordnet worden; ein eigentlicher Plan war jedoch nicht mehr zu erkennen, vor allem die Allgemeinen Akten wurden deshalb abstrakt gegliedert. Eine grundsätzliche Ausscheidung aus der laufenden Registratur erwies sich nicht als notwendig, der Registraturschrank ist z. Zt. noch nicht überfüllt. So sind in einer Zweiten Abteilung nur wenige ältere Akten aus der laufenden Registratur ausgeschieden worden, die zeitlich in der Hauptsache mit den Akten der Ersten Abteilung zusammenfallen, aber nach dem Registraturplan für Dekanatämter vom Jahr 1932 geordnet waren.
Ein besonderes Dekanatamt für den Bezirk Stuttgart-Amt war am 04.06.1819 gebildet worden; es wurde im 19. Jahrhundert wechselnd vom Stadtpfarrer an St. Leonhard in Stuttgart sowie vom Diakonis an der u Stifte- und Hospitalkirche in Stuttgart verwaltet. Im Jahr 1921 wurde der Sitz des Dekanatamts nach - Plieningen, im Jahr 1939 nach Degerloch verlegt. Das hier verzeichnete Archiv enthält deshalb Akten des früheren Dekanatamts Stuttgart-Amt und Plieningen neben den wenigen neueren Akten, die im Dekanatamt Degerloch erwachsen sind.
Vom Ersten Evangelischen Pfarramt Degerloch wurden ebenfalls die Akten einer vorhandenen Altregistratur aufgenommen, sie sind etwa nach dem Registraturplan für Pfarrämter vom Jahr 1901 gegliedert. Wie üblich, sind die Gebundenen Akten bis in die Gegenwart verzeichnet.
Dr. Schäfer
Oberarchivrat
ca. 25 lfd. m
Bestand
Degerloch, Stuttgart
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
11.08.2025, 11:05 AM CEST