Die landespolitische Situation in Baden-Württemberg nach der Bundestagswahl 1972. Diskussion landespolitischer Journalisten
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/003 D721045/105
6026886
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/003 Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1971-1974
Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1971-1974 >> 1972 >> November
25.11.1972
GSL mit (O-Ton) Walter Pfuhl, Korrespondent der "Welt" in Hamburg und (O-Ton) Erich Ruckgaber, Stuttgarter Zeitung, ab 02'08: Höchste Wahlbeteiligung Baden-Württembergs bei der Bundestagswahl, obwohl die Schwaben als wahlfaul gelten / Baden-Württemberg stellt 36 der 72 CDU-Abgeordneten: Stellung der Landes-CDU in der Bundespartei gestärkt, Kurt Georg Kiesinger wird den Einfluss des Südwestens ausbauen wollen / Baden-Württemberg ist den Ruf des Landes mit größter NPD-Anhängerschaft los geworden / ab 06'02: Die SPD-Opposition in Baden-Württemberg wird mit größerem Selbstbewußtsein an die Arbeit gehen / Walter Krause / Die SPD Baden-Württemberg ist aber unter den Sozialdemokraten der CDU-regierten Bundesländer weiterhin Schlusslicht - abgesehen von Bayern (Heiterkeit) / Wird die SPD Baden-Württemberg ihre Politik durch eine Ministerpräsident Filbinger ebenbürtige Figur personalisieren können? / In der Vergangenheit hat sich die CDU mehr in die Taktik der Bundes-CDU einpassen müssen und war gute Zielscheibe der SPD: Das wird anders werden / ab 09'04: Das Ergebnis der FDP: Mit 10,2 Prozent mehr als erwartet, Zweitstimmen von SPD- und CDU-Wählern / Manche CDU-Wähler haben eine Aversion gegen Rainer Barzel und erst recht gegen Franz Josef Strauss, deshalb Zweitstimmen an die FDP / ab 11'41: Der Bundesrat wird keine stärkere Kontrollfunktion erhalten als bisher, kann aber stärker zur Kampfstätte parteipolitischer Konfrontation werden / Eventuell Obstruktion der CDU-Landesregierungen über den Bundesrat / Aber: Der Schatten des Bundesrats als verlängerter Arm von Parteiführungen kann auch verblassen / (13'15)
Musik / (1'54)
Musik / (1'54)
0:15:00; 0'15
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Chronik Baden-Württemberg
Baden-Württemberg; Landespolitik
BRD: Bundesregierung, Bundesrat
Bund-Länder-Verhältnis
Wahl: Bundestagswahl 1972: Wahlergebnis
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.0011, 02:53 MEZ