Wahl und Bestallung der Gräfen im Land Kehdingen, Freiburgischer Teil, auch Differenzen zwischen den Eingesessenen des Adels und des Hausmannsstandes wegen der Präsentationsrechte
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Rep. 5a, Nr. 1812
Rep. 5a Fach 128 Nr. 45
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 11 Die königliche Dienerschaft >> 2.2 11 24 Gräfen und Landessekretäre >> 2.2 11 24 2 Land Kehdingen
1679-1708
Enthält: - Nachrichten aus Akten des Archivs zur Bestellung der Gräfen im Land Kehdingen, Freiburgischer Teil, von 1653 bis 1661 (o.D., um 1679); Königliches Mandat an die Regierung vom 1. Dezember 1679 wegen Bestallung des von den Eingesessenen des Hausmannsstandes präsentierten Hauptmanns Hinrich Schröder zum Gräfen im Land Kehdingen, Freiburgischer Teil; Gesuche Schröders an die Regierung vom 4. März und 24. April 1680 um Amtseinführung; Kommissionserteilung der Regierung an den Präsidenten Schweder Dietrich Kleihe zur Amteinführung Schröders vom 24. April 1680 - Vorladung des Gräfen Schröder vor die Regierung vom 3. November 1705, mit nachfolgendem Regierungsprotokoll vom 17. November 1705 wegen Amtsentlassung, auch Gesuch Schröders um Dienstentlassung vom 23. November 1705 - Gesuch der Eingesessenen vom Hausmannsstand vom 11. Dezember 1705 um Schutz bei ihrem Präsentationsrecht, mit Beschwerde über den Kontributionseinnehmer Johann Kemme wegen Beeinträchtigung ihrer Präsentation; nachfolgende Regierungsverfügung und Schreiben an die Eingesessenen vom Adel in Kehdingen, Freiburgischer Teil, wegen Prüfung der Präsentationsrechte; Gesuche des Kontributionseinnehmers Kemme vom 11. und 15. Dezember 1705 sowie 12. Januar 1706 um Übertragung des Gräfendienstes auf ihn und Aushändigung der Beschwerdeschrift (mit Anlagen: Protokoll über die Versammlung in Hohenlucht vom 7. Dezember 1705, Vollmacht für Kemme von Erbexen und Kirchenmeiern der Kirchspiele Freiburg, Balje und Oederquart vom 8. Dezember 1705 (mit zahlreichen Unterschriften)); Assistenzschreiben der bremischen Ritterschaft für die Eingesessenen vom Adel vom 12. Januar 1706 (mit Anlage: Auszug aus einer königlichen Resolution vom 26. Mai 1680 wegen Besetzung der Gräfenstellen); Gesuch der Edelleute des Freiburgischen Teils vom 12. Januar 1706 um Schutz bei ihrem Wahlrecht, auch Gesuch der Eingesessenen vom Hausmannsstand um Schutz bei ihrem vom König verliehenen Präsentationsrecht; Regierungsprotokoll vom 13. Januar 1706 über Verhandlungen mit beiden Seiten und Ernennung des Landessekretärs Nicolaus Dücker zum interimistischen Gräfen bis zur Klärung der Präsentationsrechte durch den König; Vorladung Dückers vom 13. Januar 1706 zur Eidesleistung; Protestschreiben der Eingesessenen vom Adel und Hausmannsstand und Notifikation einer Appellationseingabe vom 15. Januar 1706; Protokoll vom 19. Januar 1706 über die Beeidigung Dückers; Schreiben der Regierung an Schröder vom 19. Januar 1706 wegen Entlassung und Auslieferung der Akten an Dücker, mit beigefügtem Entlassungsschreiben vom 8. Januar 1706; Bestallung der Regierung für Dücker zum Gräfen vom 19. Januar 1706; Kommissionserteilung der Regierung an den Regierungsrat Georg Bernhard von Engelbrechten vom 19. Januar 1706 zur Amtseinführung Dückers;
Enthält: Vorstellung und Gesuch der Regierung an die schwedische Krone vom 21. Januar 1706 um Klärung des Streits, auch Schreiben an das Tribunal vom selben Tag; Protokoll vom 3. Februar 1706 über die Amtseinführung Dückers, auch Bescheinigungen der Eingesessenen vom Adel und Hausmannsstand vom 27. Januar 1706 über die Eingabe der Ankündigungsschreiben zur Amtseinführung (mit zahlreichen Unterschriften); königliches Schreiben an die Regierung vom 30. April 1706 (schwed.); Schreiben des Stockholmer Kanzleikollegiums vom 23. November 1707 wegen Berichterstattung, mit nachfolgendem Bericht der Regierung vom 12. Januar 1708; Schreiben des Königs Carl XII. an die Regierung vom 10. März 1708 wegen zukünftiger Alternierung zwischen Adel und Hausmannsstand bei der Gräfenwahl (schwed./dt.)
Enthält: Vorstellung und Gesuch der Regierung an die schwedische Krone vom 21. Januar 1706 um Klärung des Streits, auch Schreiben an das Tribunal vom selben Tag; Protokoll vom 3. Februar 1706 über die Amtseinführung Dückers, auch Bescheinigungen der Eingesessenen vom Adel und Hausmannsstand vom 27. Januar 1706 über die Eingabe der Ankündigungsschreiben zur Amtseinführung (mit zahlreichen Unterschriften); königliches Schreiben an die Regierung vom 30. April 1706 (schwed.); Schreiben des Stockholmer Kanzleikollegiums vom 23. November 1707 wegen Berichterstattung, mit nachfolgendem Bericht der Regierung vom 12. Januar 1708; Schreiben des Königs Carl XII. an die Regierung vom 10. März 1708 wegen zukünftiger Alternierung zwischen Adel und Hausmannsstand bei der Gräfenwahl (schwed./dt.)
Verzeichnung
Index-Gruppe: frei: GND:118560123:Carl XII., König von Schweden
Index-Gruppe: frei: GND:1034717456:Engelbrecht, Georg Bernhard von
Index-Gruppe: frei: GND:16485735:Kleihe, Schweder Dietrich
Index-Gruppe: frei: GND:1034717456:Engelbrecht, Georg Bernhard von
Index-Gruppe: frei: GND:16485735:Kleihe, Schweder Dietrich
Schröder, Hinrich, Gräfe, Land Kehdingen, Freiburgischer Teil Kleihe, Schweder Dietrich, Präsident Kemme, Johann, Kontributionseinnehmer, Kehdingen, Freiburgischer Teil Dücker, Nicolaus, Gräfe, Land Kehdingen, Freiburgischer Teil Engelbrechten, Georg Bernhard von, Regierungsrat Carl XII., König von Schweden
Kehdingen, Freiburgischer Teil, Gräfen, Bestallung Kehdingen, Freiburgischer Teil, Adel u. Hausmannsstand Freiburg, Kirchspiel, Erbexen u. Kirchenmeier Balje, Kirchspiel, Erbexen u. Kirchenmeier Oederquart, Kirchspiel, Erbexen u. Kirchenmeier
Bestallungen, Gräfen, Land Kehdingen, Freiburgischer Teil Adel, Land Kehdingen, Freiburgischer Teil Hausmannsstand, Land Kehdingen, Freiburgischer Teil Präsentationsrechte, Gräfenwahl, Kehdingen, Freiburgischer Teil Gräfenwahl, Präsentationsrechte, Kehdingen, Freiburgischer Teil Ritterschaft, bremische Tribunal, Wismar Kanzleikollegium, Stockholm
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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