Schullehrerseminare: Evangelisches Schullehrer-Seminar Homberg (Bestand)
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Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> Akten ab 1867 >> Fachverwaltungen und fachliche Einrichtungen >> Bildung und Kultur >> Schul- und Bildungswesen >> Schullehrerseminare
(1702) 1835-1887
Enthält: a) Akten und Rechnungen
b) Schulverwaltung, Vermögen und Einkünfte, Personalia, Prüfungen. - Vorakten des Schulmeister-Seminars beim Lyceum fridericianum in Kassel (1702-1822), des Landschullehrer-Seminars in Kassel (1822-1835), des Landschullehrer-Seminars in Marburg (1801-1805) und des Evangelischen Schullehrer-Seminars in Schlüchtern (1844)
Geschichte des Bestandsbildners: Das 1702 in Kassel gegründete Schulmeister-Seminar, ab 1822 Landschullehrer-Seminar, wurde 1835 nach Homberg verlegt, um es dem verderblichen Einfluß der Residenz zu entziehen. 1923 wurde das Seminar in eine staatliche Aufbauschule für Jungen und Mädchen umgewandelt, die 1927 den Namen August-Vilmar-Schule und 1939 einen grundständigen Gymnasialzweig erhielt. Seit 1964 trägt das Gymnasium den Namen Theodor-Heuß-Schule. Der Aufbauschulzweig starb mangels Nachfrage ab.
Findmittel: b) handschr. Ablieferungsliste
Findmittel: a) verzeichnet
b) Schulverwaltung, Vermögen und Einkünfte, Personalia, Prüfungen. - Vorakten des Schulmeister-Seminars beim Lyceum fridericianum in Kassel (1702-1822), des Landschullehrer-Seminars in Kassel (1822-1835), des Landschullehrer-Seminars in Marburg (1801-1805) und des Evangelischen Schullehrer-Seminars in Schlüchtern (1844)
Geschichte des Bestandsbildners: Das 1702 in Kassel gegründete Schulmeister-Seminar, ab 1822 Landschullehrer-Seminar, wurde 1835 nach Homberg verlegt, um es dem verderblichen Einfluß der Residenz zu entziehen. 1923 wurde das Seminar in eine staatliche Aufbauschule für Jungen und Mädchen umgewandelt, die 1927 den Namen August-Vilmar-Schule und 1939 einen grundständigen Gymnasialzweig erhielt. Seit 1964 trägt das Gymnasium den Namen Theodor-Heuß-Schule. Der Aufbauschulzweig starb mangels Nachfrage ab.
Findmittel: b) handschr. Ablieferungsliste
Findmittel: a) verzeichnet
3,50 MM
Bestand
Korrespondierende Archivalien: Bestand 16 Innenministerium (Schulrepositur)
Korrespondierende Archivalien: Bestand 152 Provinzialschulkollegium
Literatur: Festschrift 75 Jahre AVS - THS Gymnasium Homberg, 1998
Literatur: Festschrift 1923-1953 und Jahrbuch, Staatliche August-Vilmar-Schule Homberg, 1953
Korrespondierende Archivalien: Bestand 152 Provinzialschulkollegium
Literatur: Festschrift 75 Jahre AVS - THS Gymnasium Homberg, 1998
Literatur: Festschrift 1923-1953 und Jahrbuch, Staatliche August-Vilmar-Schule Homberg, 1953
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 08:12 MESZ