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Die Gebrüder Trutwin und Kraft von Werstein (Werstain) schenken an das Kloster Bebenhausen die Frau und Kinder des Walter von Hailfingen, genannt Hannibain, als Leibeigene.
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Die Gebrüder Trutwin und Kraft von Werstein (Werstain) schenken an das Kloster Bebenhausen die Frau und Kinder des Walter von Hailfingen, genannt Hannibain, als Leibeigene.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 Bebenhausen
Bebenhausen >> Besonderer Teil >> Hailfingen
1277 (Indictione V.)
12,5 x 17,5 (Höhe x Breite)
Urkunden
Lateinisch
Schaden: mehrere Wasserflecken am rechten Rand
Aussteller: Werstein, Trutwin von; Werstein, Kraft von
Zeugen: H[einrich], Propst von Sindelfingen, genannt von Speyer (H(einricus) prepositus de Sindilfingen dictus de Spira); Peter und Konrad, Heinrichs Brüder (fratres ipsius Petrus et Cunradus); Berthold, genannt von Reutlingen; Ritter (item Ber[toldus] miles dictus de Rutelingen); Remchingen, Heinrich von (H[einricus] de Remmichingen); Murer, Konrad und sein Sohn; Bürger in Herrenberg (C[unradus] dictus Murer et filius eius cives in Herrinberg); F.; Großkeller in Bebenhausen (item F. maior cellerarius in Bebenhusen); Heinrich, genannt Harthauser; Konverse in Bebenhausen (H[einricus] conversus ibidem dictus Harthuser)
Siegler: Tübingen, Rudolf von, genannt Schärer; Graf; Heinrich; Propst von Sindelfingen
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.