Hausbesitz Bolkerstrasse, Bd. 6: II. Pastorat Bolkerstrasse
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4KG 005 Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf, 4KG 005 (Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf), 248
4KG 005 Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf
Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf >> Bestand Düsseldorf I >> Akten >> V. Gebäude und Friedhof >> 59. Hausbesitz Bolkerstrasse
1705-1831
Enthält: 25.04.1705 (Düsseldorf): die Vorsteher der Ref. Gemeinde (Pet. Melchiors, Prediger) vermieten an Arnold Ingenoel, Bedienten am kurpfälzischen Zoll zu Kaiserswerth und dessen Frau Katharina von Hess ihr hinter der Kirche nach der Bolkerstrasse neu gebautes Haus auf 4 Jahre für 70 Reichstaler. Das Konsistorium behält für sich jedoch aus den Gebrauch der Kalkkuhle zwischen dem Haus und der Kirche. Es wird weiter bestimmt, dass die Mieter, falls einer der Prediger durch Tod oder sonstwie aus seinem Amte ausscheiden würde, das Haus notfalls einem neuen Prediger unverzüglich überlassen müßten. Falls Ingenoel ausziehen würde, so müsse er im Hause lassen den Kasten in der Mauer in der untersten Kammer, an der sich eine Tür von 30 franz. Rauten, zum Teil schlechtes Glas befinde, ferner einen großen Pottofen samt seinen eiserner Pfeifen und einem eisernen Bäcksgen, das man unter den Ofen setze.- Beiliegend einige Quittungen über an dem Hause geleistete Arbeit. Or. Pap. mit Siegel und Unterschriften. 15.09.1719: die ref. Gemeinde vermietet an den Dr. jur. utr. und Advokat zu Düsseldorf Johann Bernhard Ackerman "die nächst am Turm der Ref. Kirche gelegene neue Wohnbehausung", bisher bewohnt von Dr. Peuschen, auf 6 Jahre für 70 Reichstaler. Dem Mieter wird die Verpflichtung auferlegt, nur haushaltlose ref. oder luth. Personen bei sich wohnen zu lassen. Vom Inventar werden erwähnt, ein Kasten in der hinteren Kammermauer, ein Ofen mit Tromme, die in die Hinterküche führt, ein Ofen vorn im "Ansprachzimmer", eine eiserne Platte in der Vorderküche usw.- Or. Pap. mit Siegel der Gemeinde. 20.08.1828: die ev. Gemeinde vermietet an den Buchbinder Friedrich Wilhelm Geißler das auf der Bolkerstrasse neben dem Eingang der größeren Kirche und fest an diese anstoßende zweite Pfarrhaus (Nr. 463) auf 2 Jahre für jährlich 120 Taler. 09.11.1830: schreibt der Kirchmeister und Rendant Feltmann, der neue Mieter des Hauses Johann Peter Weimer wolle ein paar Zimmer des Hauses an die Witwe Kümmel vermieten und erbitte dafür die Genehmigung des Presbyteriums. Diese wird erteilt. 1830: das Haus wird vermietet an den Restaurateur Johann Peter Weymer. Hausnummer B Nr. 378. Mietdauer 3 Jahre. Mietpreis 120 Taler.- 1834 an Schreinermeister Karl Knauer, Mietpreis 140 Taler.- 1831: die Kreisgesundheitskommission zu Düsseldorf bittet das Presbyterium um Erlaubnis, dass die Sanitätskommission des 6. Bezirkes für ihre Beratung das bei der großen ev. Kirche gelegene Katechesationszimmer benutzen dürfe, wenn der Raum nicht für andere Zwecke benötigt wird.
Akten
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
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- Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland (Archivtektonik)
- 4KG Kirchengemeinden (Archival tectonics)
- 4KG 005 Düsseldorf (Archival tectonics)
- Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf (Archival holding)
- Bestand Düsseldorf I (Classification)
- Akten (Classification)
- V. Gebäude und Friedhof (Classification)
- 59. Hausbesitz Bolkerstrasse (Classification)