1765 Mai 23, Herford – Äbtissin Friederica Prinzessin in Preußen belehnt nach Absterben ihrer Vorgängerin Hedwig Sophie Auguste Herzogin von Holstein den Kammerfiscal und Advokaten Johann Konrad Pletten als Bevollmächtigten für Fritz Ferdinand von Schmising genannt Kerssenbrock, in Kraft des von seinem Vetter, dem Dompropsten und Statthalter Ferdinand von Kerssenbrock, errichteten und lehnsherrlich bestätigten Testaments, mit dem Gute Affenbeck im Kirchspiel Neuenkirchen, wie solches zuletzt der genannte Dompropst zu Lehen getragen hat. – Original Pergament mit Unterschrift und zerbrochenem Siegel in Holzkapsel an Pergamentstreifen.
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1765 Mai 23, Herford – Äbtissin Friederica Prinzessin in Preußen belehnt nach Absterben ihrer Vorgängerin Hedwig Sophie Auguste Herzogin von Holstein den Kammerfiscal und Advokaten Johann Konrad Pletten als Bevollmächtigten für Fritz Ferdinand von Schmising genannt Kerssenbrock, in Kraft des von seinem Vetter, dem Dompropsten und Statthalter Ferdinand von Kerssenbrock, errichteten und lehnsherrlich bestätigten Testaments, mit dem Gute Affenbeck im Kirchspiel Neuenkirchen, wie solches zuletzt der genannte Dompropst zu Lehen getragen hat. – Original Pergament mit Unterschrift und zerbrochenem Siegel in Holzkapsel an Pergamentstreifen.
BAOS U1 1765 Mai 23
C 10.1 U1 Domarchiv, Ma20, Jostes
U1 Domarchiv, Ma20, Jostes
23. Mai 1765
darin: Offenbecken Erben
Urkunde
Friederike-Charlotte Prinzessin von Preußen, Äbtissin der Reichsabtei Herford (1764-1808)
. Hedwig Sophie Auguste Herzogin von Schleswig-Holstein, Äbtissin der Reichsabtei Herford (1752-1764)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.12.2025, 09:22 MEZ