Rentkammer des Oberrheinkreises (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Freiburg, A 120/1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg (Archivtektonik) >> Baden 1806-1945: Mittel- und höhere Sonderbehörden >> Geschäftsbereich Ministerium der Finanzen
(1768) 1802-1811
Inhalt und Bewertung
Generalakten; Ortsakten
Behördengeschichte: Nach dem Erwerb des Breisgaus wurde die Verwaltung des Großherzogtums Baden neu organisiert. An die Stelle der 1803 eingerichteten drei Provinzen (Oberes Fürstentum, Markgrafschaft, Pfalzgrafschaft) traten 1807 die Provinz des Oberrheins, die Provinz des Mittelrheins und die Provinz des Unterrheins. Mittlere Verwaltungsstellen in der Provinz des Oberrheins waren: - Regierung in Freiburg nebst einer katholischen Kirchen-Ökonomiekommission, - Kammer bzw. Rentkammer in Freiburg. Durch das Organisationsreskript vom 26. November 1809 wurde das Großherzogtum Baden nach dem Vorbild Frankreichs in zehn nach Bergen und Flüssen benannte Kreise eingeteilt. Die Aufgaben der bisherigen Regierungen und Kammern/Rentkammern gingen auf so genannte Kreisdirektorien über.
Bestandsgeschichte: Das Staatsarchiv Freiburg hat im Zuge des Beständeaustauschs vom Generallandesarchiv Karlsruhe in den Jahren 2000 und 2002 in vier Ablieferungen insgesamt 75,60 lfd. m Akten erhalten, die dort bisher in Pertinenzbestände integriert waren. Im Rahmen einer Teilzeitbeschäftigung begann die Doktorandin Bettina Fürderer seit dem 1. August 2002 unter archivischer Fachaufsicht mit der Bildung provenienzgerechter Bestände für die Akten der Zugänge 2000/68, 2002/50 und 2002/57. Die Akten des ersten Zugangs 2000/40 waren bereits zu einem früheren Zeitpunkt bearbeitet worden. Seit Ende 2007 wird die von Bettina Fürderer begonnene Arbeit durch die Unterzeichnende weitergeführt. Vermutlich enthält der Bestand A 120/1 auch einzelne Akten der von 1807 bis 1809 (Abwicklung der Geschäfte bis 1810) bestehenden Regierung in Freiburg (A 62/1), da die Zuordnung der Akten zu der einen oder anderen Provenienz nicht immer zweifelsfrei möglich war. Eine Parallelbenutzung des Bestandes A 62/1 wird empfohlen.
Ordnungs- und Verzeichnungsarbeiten: Bei der Strukturierung der Generalakten wurde weitgehend die Vor-Fackler'sche Registraturordnung aus dem 19. Jahrhundert berücksichtigt. Zu den Generalakten zählen neben den Akten ohne Ortsbezug auch solche Akten, die zu einem Betreff für mehrere Gemeinden angelegt wurden oder die einen ganzen Amtsbezirk betreffen. Bei den Ortsakten wurde nach der badischen Amtsregistraturordnung nach H. Fackler von 1905 gegliedert, allerdings ohne die dort verwendeten römischen und arabischen Ziffern, wobei auf die für einzelne Hauptpunkte vorgesehene Untergliederung wegen der geringen Anzahl der Aktenhefte weitgehend verzichtet wurde. Die Gemeinden sind alphabetisch aufgelistet. Bei der Umfangsangabe wurde bei Akten mit bis zu zehn beschriebenen Blättern immer die Blattzahl genannt. Bei Akten mit mehr als zehn beschriebenen Blättern wurde zunächst als Umfang "1 Fasz." angegeben; in einer späteren Verzeichnungsphase erfolgte dann die Angabe in Zentimetern (cm). Der Bestand A 120/1 Rentkammer des Oberrheinkreises umfasst 255 Akteneinheiten. Freiburg, im Dezember 2009 E. Krieg
Generalakten; Ortsakten
Behördengeschichte: Nach dem Erwerb des Breisgaus wurde die Verwaltung des Großherzogtums Baden neu organisiert. An die Stelle der 1803 eingerichteten drei Provinzen (Oberes Fürstentum, Markgrafschaft, Pfalzgrafschaft) traten 1807 die Provinz des Oberrheins, die Provinz des Mittelrheins und die Provinz des Unterrheins. Mittlere Verwaltungsstellen in der Provinz des Oberrheins waren: - Regierung in Freiburg nebst einer katholischen Kirchen-Ökonomiekommission, - Kammer bzw. Rentkammer in Freiburg. Durch das Organisationsreskript vom 26. November 1809 wurde das Großherzogtum Baden nach dem Vorbild Frankreichs in zehn nach Bergen und Flüssen benannte Kreise eingeteilt. Die Aufgaben der bisherigen Regierungen und Kammern/Rentkammern gingen auf so genannte Kreisdirektorien über.
Bestandsgeschichte: Das Staatsarchiv Freiburg hat im Zuge des Beständeaustauschs vom Generallandesarchiv Karlsruhe in den Jahren 2000 und 2002 in vier Ablieferungen insgesamt 75,60 lfd. m Akten erhalten, die dort bisher in Pertinenzbestände integriert waren. Im Rahmen einer Teilzeitbeschäftigung begann die Doktorandin Bettina Fürderer seit dem 1. August 2002 unter archivischer Fachaufsicht mit der Bildung provenienzgerechter Bestände für die Akten der Zugänge 2000/68, 2002/50 und 2002/57. Die Akten des ersten Zugangs 2000/40 waren bereits zu einem früheren Zeitpunkt bearbeitet worden. Seit Ende 2007 wird die von Bettina Fürderer begonnene Arbeit durch die Unterzeichnende weitergeführt. Vermutlich enthält der Bestand A 120/1 auch einzelne Akten der von 1807 bis 1809 (Abwicklung der Geschäfte bis 1810) bestehenden Regierung in Freiburg (A 62/1), da die Zuordnung der Akten zu der einen oder anderen Provenienz nicht immer zweifelsfrei möglich war. Eine Parallelbenutzung des Bestandes A 62/1 wird empfohlen.
Ordnungs- und Verzeichnungsarbeiten: Bei der Strukturierung der Generalakten wurde weitgehend die Vor-Fackler'sche Registraturordnung aus dem 19. Jahrhundert berücksichtigt. Zu den Generalakten zählen neben den Akten ohne Ortsbezug auch solche Akten, die zu einem Betreff für mehrere Gemeinden angelegt wurden oder die einen ganzen Amtsbezirk betreffen. Bei den Ortsakten wurde nach der badischen Amtsregistraturordnung nach H. Fackler von 1905 gegliedert, allerdings ohne die dort verwendeten römischen und arabischen Ziffern, wobei auf die für einzelne Hauptpunkte vorgesehene Untergliederung wegen der geringen Anzahl der Aktenhefte weitgehend verzichtet wurde. Die Gemeinden sind alphabetisch aufgelistet. Bei der Umfangsangabe wurde bei Akten mit bis zu zehn beschriebenen Blättern immer die Blattzahl genannt. Bei Akten mit mehr als zehn beschriebenen Blättern wurde zunächst als Umfang "1 Fasz." angegeben; in einer späteren Verzeichnungsphase erfolgte dann die Angabe in Zentimetern (cm). Der Bestand A 120/1 Rentkammer des Oberrheinkreises umfasst 255 Akteneinheiten. Freiburg, im Dezember 2009 E. Krieg
Nr. 1-255
Bestand
St. Blasien WT; Klosterbibliothek
St. Peter FR; Kloster
St. Trudpert : Obermünstertal, Münstertal/Schwarzwald FR; Klosterbibliothek
Klosterbibliotheken
Oberrheinkreis; Rentkammer
Rentkammer des Oberrheinkreises
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:41 MEZ