Justizministerium: Personalakten (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, EA 4/152
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Ministerien und zentrale Dienststellen seit 1945 >> Justizministerium >> Personal, Organisation etc.
Überlieferungsgeschichte
Der Personalakten-Bestand EA 4/152 wurde im September 2006 vom Justizministerium Baden-Württemberg an das Hauptstaatsarchiv Stuttgart abgegeben. Insgesamt standen rund 160 Akten zur Aussonderung an, die nach Mitteilung des Landesamtes für Besoldung und Versorgung gem. § 133 f abs. 6 LBG ausgeschieden werden konnten. Die archivische Bewertung der Unterlagen erfolgte nach dem für Personalakten vorgesehenen Modell (Buchstabenauswahl D, O, T und Auswahl jedes 10. Geburtsjahrgangs). Hinzu kam das Kriterium der amtlichen Funktion der jeweiligen Personen. Namentlich hervorzuheben ist die Personalakte von Dr. Wolfgang Haußmann (1903-1989), der von 1953-1966 baden-württembergischer Justizminister war.
Der Bestand umfasst 101 Aktenbüschel, die 5,2 Regalmeter einnehmen.
Das maschinenschriftliche Abgabeverzeichnis wurde unter Anleitung des Unterzeichneten im Oktober 2007 von Egon Fischer in die Datenbank scopeArchiv eingegeben.
Stuttgart, 31.10.2007
Dr. Albrecht Ernst
Der Personalakten-Bestand EA 4/152 wurde im September 2006 vom Justizministerium Baden-Württemberg an das Hauptstaatsarchiv Stuttgart abgegeben. Insgesamt standen rund 160 Akten zur Aussonderung an, die nach Mitteilung des Landesamtes für Besoldung und Versorgung gem. § 133 f abs. 6 LBG ausgeschieden werden konnten. Die archivische Bewertung der Unterlagen erfolgte nach dem für Personalakten vorgesehenen Modell (Buchstabenauswahl D, O, T und Auswahl jedes 10. Geburtsjahrgangs). Hinzu kam das Kriterium der amtlichen Funktion der jeweiligen Personen. Namentlich hervorzuheben ist die Personalakte von Dr. Wolfgang Haußmann (1903-1989), der von 1953-1966 baden-württembergischer Justizminister war.
Der Bestand umfasst 101 Aktenbüschel, die 5,2 Regalmeter einnehmen.
Das maschinenschriftliche Abgabeverzeichnis wurde unter Anleitung des Unterzeichneten im Oktober 2007 von Egon Fischer in die Datenbank scopeArchiv eingegeben.
Stuttgart, 31.10.2007
Dr. Albrecht Ernst
101 Büschel (5,20 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ