Nachlass Pfarrer Carl Heinrich Eberth (Bestand)
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H Eberth
Landeskirchliches Archiv Kassel (Archivtektonik) >> Nachlässe
Bestandsbeschreibung: Carl Heinrich Eberth wurde am 18. Oktober 1835 in Altenhasungen geboren. Seine Eltern waren der dortige Pfarrer Nikolaus Eberth und dessen Ehefrau Anna Marie, geb. Schuchhardt. Er legte 1856 in Kassel das Abitur ab und studierte bis 1859 Evangelische Theologie in Marburg. Danach war er Lehrer einer Privatschule in Sontra, später Rektor. Am 24. November 1865 wurde er in Kassel ordiniert.
Als Pfarrer wirkte er von 1872 bis 1879 in Albungen, danach bis zum Eintritt in den Ruhestand am 1. Oktober 1906 in Reichensachsen. Seine letzten drei Lebensjahre verbrachte er in Kassel. Dort starb er am 24. Dezember 1909.
Am 3. Mai 1868 hatte er in Hoheneiche Therese Catharina Koch geheiratet. Aus der Ehe waren zwölf Kinder hervorgegangen. Das achte von ihnen war Karl Heinrich Eberth, geboren am 4. April 1882 in Reichensachsen, gestorben am 6. Februar 1955 in Kassel. Er war dort als Hoffotograf tätig und hinterließ einen reichen fotografischen Nachlass.
Diese und weitere biografische Angaben finden sich in der Darstellung von Christian Hilmes: Zur Pfarrergeschichte von Albungen. Typoskript Kassel 2007. S. 121.
Frau Rosemarie Eberth aus Kassel, die Urenkelin von Pfarrer Carl Heinrich Eberth, übergab dessen Nachlass am 14. Mai 2009 dem Landeskirchlichen Archiv.
Als Pfarrer wirkte er von 1872 bis 1879 in Albungen, danach bis zum Eintritt in den Ruhestand am 1. Oktober 1906 in Reichensachsen. Seine letzten drei Lebensjahre verbrachte er in Kassel. Dort starb er am 24. Dezember 1909.
Am 3. Mai 1868 hatte er in Hoheneiche Therese Catharina Koch geheiratet. Aus der Ehe waren zwölf Kinder hervorgegangen. Das achte von ihnen war Karl Heinrich Eberth, geboren am 4. April 1882 in Reichensachsen, gestorben am 6. Februar 1955 in Kassel. Er war dort als Hoffotograf tätig und hinterließ einen reichen fotografischen Nachlass.
Diese und weitere biografische Angaben finden sich in der Darstellung von Christian Hilmes: Zur Pfarrergeschichte von Albungen. Typoskript Kassel 2007. S. 121.
Frau Rosemarie Eberth aus Kassel, die Urenkelin von Pfarrer Carl Heinrich Eberth, übergab dessen Nachlass am 14. Mai 2009 dem Landeskirchlichen Archiv.
Archivbestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 07:29 MEZ