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Hermann [III.] Riedesel, Erbmarschall zu Hessen, und seine Frau Katharina verkaufen für sich und ihre Söhne Hermann [IV.] und Theodorus die zwei W...
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Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1451 - 1500
1497 Juli 24
Ausfertigung, Pergament (19,6 x 28,0 cm) mit anhängendem Siegel (Siegelbild stark verwittert)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: mantag nach sanct Alexii tag
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hermann [III.] Riedesel, Erbmarschall zu Hessen, und seine Frau Katharina verkaufen für sich und ihre Söhne Hermann [IV.] und Theodorus die zwei Wiesen zu Wilmenrod, die ihnen von Else Krengel (Krengeln) heimgefallen sind, für 20 fl. auf Wiederkauf an Henne von Storndorf (Storndorff), Christine (Cristyne), seine eheliche Hausfrau
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: "Kauffbrieff über 2 Wiesen zu Willmenrod de 1427"
Vermerke (Urkunde): Siegler: Herman [III.] Riedesel Siegelankündigung: "han Ich Herman obgemelt mein Eig(e)n Insigell vor mich mein gute husfr(awe) unser(en) gute sine erbe und [...] an dissen brieff thun hengken"
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Becker, Urkundenbuch, Nr. 1572, S. 471
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.