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Musikaufführungen des Musikdirektors und Komponisten Johann Julius Schneider für wohltätige Zwecke, in Zusammenarbeit mit dem Geheimen Kalkulator (Rechnungsrat, 1861 Geh. Rechnungsrat) [...] Hansmann, Sohn des Kirchenmusikers Otto Friedrich Gustav Hansmann
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Musikaufführungen des Musikdirektors und Komponisten Johann Julius Schneider für wohltätige Zwecke, in Zusammenarbeit mit dem Geheimen Kalkulator (Rechnungsrat, 1861 Geh. Rechnungsrat) [...] Hansmann, Sohn des Kirchenmusikers Otto Friedrich Gustav Hansmann
Geheimes Zivilkabinett >> 09 Kultur und Gesundheitswesen >> 09.04 Kultus und Unterricht >> 09.04.04 Katholische und evangelische Kirche >> 09.04.04.04 Religionsausübung >> 09.04.04.04.05 Kirchenmusik
1836-1873
Enthält u.a.:
- Bereitstellung und Nutzung der Garnison-Kirche in Potsdam für Aufführungen von Oratorien, u.a. und immer wieder:
- Die Schöpfung, Te Deum laudamus, Teile der Vier Jahreszeiten von Joseph Haydn
- Der Tod Jesu von Karl Wilhelm Ramler und Karl Heinrich Graun
- Jephta und David von Bernhard Klein
- Paulus und Elias von Felix Mendelssohn-Bartholdy
- Absalon und Das Weltgericht von Friedrich Schneider
- Requem von Wolfgang Amadeus Mozart
- Vater-Unser von [Johann Gottlieb] Naumann
- Alexanderfest von Georg Friedrich Händel
- Verwendungszwecke v.a. für die Orchester Witwen- und Waisenkasse, für Wadzecks-Anstalt (Friedrich Franz Daniel Wadzeck), die Kleinkinder-Bewahranstalten Nr. 1, Nr. 15 auch Nr. 30, den Frauen-Krankenverein, - auch für die Unglücklichen aus der Kaukehner Niederung, zur Unterstützung von Brandgeschädigten (in Cremmen, Schubin, den Dörfern Hage und Molkenberg), in Hamburg, die Überschwemmungsopfer in Ost- und Westpreußen sowie in Schwetz, die Wilhelms-Stiftung.
Dabei u.a.:
- Aufführung von Haydns Schöpfung mit den Sängerinnen Loewe, Gerhard und Dickmann sowie den Herren Mantius und Zschiesche, 1836 (Bl. 2)
- David, Oratorium in zwei Abtheilungen von Ch[ristian] G[ottfried] Körner, Musik von B[ernhard] Klein, Privatdruck, [1840], S. 16 (nach Bl. 42)
- Friedenskantate: "Kampf und Friede". Eine Kantate zur Feier des fünfundzwanzigjährigen Friedens, gedichtet von [dem Kammerdiener, Hof-Staatsseketär] E. C. G. Langbecker. In Musik gesetzt von Julius Schneider, königlichem Muskdirektor, Berlin 1840 (handschriftlich), deren Ankündigung durch [...] Hansmann und deren geplante Aufführung, 1840 (Bl. 44-51)
- Absagen der Sängerinnen Löwe, Schulze und Ehnes, sowie Verhinderung des Sängers Mantius, 1840 (Bl. 52)
- Beschwerde des Geheimen Kalkulators [...] Hansmann, Sohn des Kirchenmusikers Otto Friedrich Gustav Hansmann (+ 1836), dem 1810/1815 Auffühungen in der Dom- bzw. Garnison-Kirche verweigert wurden und der ab 1816 Aufführung der Friedensfeier in der Luisenkirche zum besten des Luisenstifts abhielt, über Beeinträchtigungen von Aufführungen (Mozarts Requem) seines Schwagers, des Musikdirektors Julius Schneider, der das Gesangsinstitut und die Aufführungen von seinem Vater übernommen habe, durch parallele Aufführungen, Berlin, 1. Juli 1840 (Bl. 59-60). (Aufführung mit Madame Decker, Mademoiselle Caspary, den Sängern Mantius und Zschiesche)
- Schenkung und Aufführung der "Cantate zur Feier der Huldigung seiner Majestät des Königs Friedrich Wilhelm IV." (handschriftlich Bl. 64-67) des Bibliothekars des königlichen Theaters Eduard Lange zusammen mit dem "Vater-Unser" von [Johann Gottlieb] Naumann, 1840 (Bl. 63-73)
- Überreichung der Kantate "Deutschlands Befreiung" von E. C. G. Langbecker, 1840/41 (Bl. 74, 77-84)
- Ansprüche des Kalkulators Hansmann an dem in der Garnison-Kirche für Musikaufführungen befindlichen Orchestergerüst, 1841, 1863 (Bl. 87-89, 261-263)
- Differenzen zwischen Julius Schneider und dem Comité der Orchester Witwen- und Waisenkasse, 1845 (Bl. 105-110)
- Mitwirkung der Sängerin Wagner, 1852 (Bl. 150-152)
- Aufführung der "Fest-Kantate" in der Akademie der Künste anläßlich des Geburtstags des Monarchen, 15. Okt. 1852. Programm und zwei Rezensionen: Neue Berliner Musikzeitung (20. Okt. 1852). Erste Beilage zur kgl. Berlinischen Zeitung (17. Okt. 1852), (Bl. 156-166)
- Aufführung des "Weltgerichts" des in Dessau verstorbenen herzoglich-dessauischen Hofkapellmeisters Friedrich Schneider (Das verlorene Paradies, Christus der Meister, Pharao, Absalon, Die Totenfeier, Das Weltgericht), 1854 (Bl. 175-176)
- Vertonung und Aufführung des von dem Lehrer Dietrich Koenemann gedichteten Oratoriums "Luther" durch Juilius Schneider anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Hansmann-Schneiderschen Gesangsinstituts, wie bereits zum 25-jährigen Bestehen die Vertonung des Oratoriums "Würde der Töne", 1854 (Bl. 186-193)
- Vertonung des Oratoriums "Die heilige Nacht" von H. Schwerdt, 1859 (Bl. 239-240, 243)
- Vertonung des "Te Deum laudamus" von Julius Schneider, 1861 (Bl. 252-253, 255)
- "Krönungs-Kantate" gedichtet von Dietrich Koenemann, in Musik gesetzt von Julius Schneider, Privatdruck, 1861, S. 7 (nach Bl. 254)
- Erhalt der goldenen Medaille für Kunst, 1861 (Bl. 256)
- Verleihung des Roten Adlerordens 3. Klasse, 23. Juni 1873 (Bl. 300).
300 Blatt
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.