Hermann Plan, der Sohn des Verdener Bürgers Johann Plan, verkauft für 20 Mark lübisch dem Segeland Basse, Kanoniker zu St. Andreas, und Hermann von Balge, Vikar am Dom, eine Wiese an der Whneberger Aa zu Erbkauf, die zuvor Plans Vater an Segeland Basse verkauft und Hermann Plan seinerseits zurückgekauft hatte, und leistet Währschaft. Die Bremer Bürger Arnold Munt und Christian Bolte bürgen für den Verkauf. Ausführung auf Pergament; drei anhängende Siegel gut erhalten Druck: Urkundenbuch St. Andreas Verden, Nr. 129
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Hermann Plan, der Sohn des Verdener Bürgers Johann Plan, verkauft für 20 Mark lübisch dem Segeland Basse, Kanoniker zu St. Andreas, und Hermann von Balge, Vikar am Dom, eine Wiese an der Whneberger Aa zu Erbkauf, die zuvor Plans Vater an Segeland Basse verkauft und Hermann Plan seinerseits zurückgekauft hatte, und leistet Währschaft. Die Bremer Bürger Arnold Munt und Christian Bolte bürgen für den Verkauf. Ausführung auf Pergament; drei anhängende Siegel gut erhalten Druck: Urkundenbuch St. Andreas Verden, Nr. 129
NLA ST, Rep. 3 Andreas, Nr. 129
NLA ST, Rep. 3 Andreas Kollegiatstift St. Andreas zu Verden - Urkunden
Kollegiatstift St. Andreas zu Verden - Urkunden >> 1 Urkunden in chronologischer Reihenfolge
1420 Mai 16
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Nds. Landesarchiv, Abt. Stade (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- 1 Staatliche und kommunale Bestände (Tektonik)
- 1.2 Urkunden (Tektonik)
- 1.2.2 Einzelne Klöster, Stifte und Städte (Tektonik)
- Kollegiatstift St. Andreas zu Verden - Urkunden (Bestand)
- 1 Urkunden in chronologischer Reihenfolge (Gliederung)