Johann Friedrich Götz und seine Ehefrau Maria Hardtbronner sowie der "Kriegsvogt" der Maria Hardtbronner in dieser Angelegenheit, Bartlin Knehr, alle drei Einwohner von Ennabeuren, verkaufen dem Herzog Eberhard von Württemberg und in dessen Namen dem Keller zu Münsingen und Oberamtmann von Ennabeuren und Magolsheim, Philipp Jakob Seitz, ihre wiedererbaute Taferne, Herberge und Wirtschaft in Ennabeuren um 850 Gulden. Eingeschlossen sind alle Rechte und Freiheiten gemäß den mitübergebenen alten Urkunden, alle Bauteile, Plätze, Güter und Hofstatt, worin zur Zeit 12 J. Dinkel und 12 J. Haber eingesät sind, dazu Felder und Flachsland. Die Taferne hatte bisher den Herrschaften Württemberg und Fürstenberg Abgaben zu liefern [in derselben Höhe und Art wie in der Urkunde U 3 von 1472 mit Handlohn und Weglösin], davon an die Kellerei Münsingen 18 Schilling Heller, 6 Imi Dinkel, 5 Imi Haber, 1 Henne, 2 Hühner, 1 "Weißetbrot", 4 Pfund Handlohn und 13 Schilling Weglösin. Sie war Eigentum Württembergs, Erbgut der Aussteller, sonst frei und unbelastet, nachdem Belastungen der Verkäufer vor einigen Jahren durch Gant abgelöst worden sind. Die Verkäufer quittieren den Kaufpreis, verzichten auf alle Rechte und versprechen Gewährschaft.