Vor den Schöffen von Anrath Jan Schroders und Hermann Schampers verkaufen Henrich Hurren für sich und seine Frau Neese, die er laut vorgebrachter von Notar Laurentius Huys geschriebene Vollmacht vertritt, sodann Thewiß Hurren auch er Ehenoiß als Momber seines Schwa-gers und seiner Schwester Wilhelm Vorsters und Grietgen laut einer vom Linner Gerichtsschreiber Johann Oerlan (?) gefertigten Vollmacht, sowie Jan (?) Hurren und die Eheleute Gort Leinnen (?) und Beel Urbans, den Eheleuten Peter und Trienken Veldts ihren Anteil an Leiffkens Erb und Gut am Stock in Gemeinde und Herrlichkeit Neersen. Das Gut ist belastet mit 3 Talern, die jährlich an die Kirche zu Vorst zu zahlen sind. Ausf. Perg. Amtssiegel der Schöffen ab. Rückvermerke u.a. Seulen 1849
Vollständigen Titel anzeigen
Vor den Schöffen von Anrath Jan Schroders und Hermann Schampers verkaufen Henrich Hurren für sich und seine Frau Neese, die er laut vorgebrachter von Notar Laurentius Huys geschriebene Vollmacht vertritt, sodann Thewiß Hurren auch er Ehenoiß als Momber seines Schwa-gers und seiner Schwester Wilhelm Vorsters und Grietgen laut einer vom Linner Gerichtsschreiber Johann Oerlan (?) gefertigten Vollmacht, sowie Jan (?) Hurren und die Eheleute Gort Leinnen (?) und Beel Urbans, den Eheleuten Peter und Trienken Veldts ihren Anteil an Leiffkens Erb und Gut am Stock in Gemeinde und Herrlichkeit Neersen. Das Gut ist belastet mit 3 Talern, die jährlich an die Kirche zu Vorst zu zahlen sind. Ausf. Perg. Amtssiegel der Schöffen ab. Rückvermerke u.a. Seulen 1849
3
A III 12 Familienarchiv Seulen
Familienarchiv Seulen
1609 Januar 4
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:17 MEZ