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Zwei Verzeichnisse von Zeichnungen und Grafiken aus der Kunstkammer
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1.) Verzeichnis der in der fürstlichen Kunstkammer befindlichen Kupferstiche und Risse, 1754.
Das Verzeichnis enthält Inventurvermerke in braunem Holzstift.
a) Kupferstiche mit Porträts, Städteansichten, Belagerungs- und Schlachtdarstellungen (u.a. von "Callot", "Fabri und Berckerode" (d.h. Salomon Savery (1594-1678; Kupferstecher) und Balthasar Floris van Berckenrode (1591-1645; Kartograph), vgl. A 20 a Bü 37 Nr. 2 n), wissenschaftliche Abbildungen, Tafeln und Tabellen (u.a. von Graf Friedrich Christoph von Fürstenberg, (Wilhelm) Schickard, "Baudano"), nachgestochene Rubens-Gemälde, genealogische Tafeln. Die einzelnen Posten sind von 1-246 durchlaufend arabisch nummeriert, 14 Kupferstiche sind in braunem Holzstift als fehlend vermerkt.
b) Zeichnungen, Karten und Pläne ( u.a. von Georg Ludwig Stebenhaber, "J. J. Lefflero", "Seelio" und "Jo. Pichler"). Die einzelnen Posten sind von 1-51 durchlaufend arabisch nummeriert, eine Zeichnung ist in braunem Holzstift als fehlend vermerkt. Bei 20 Posten verweisen braune Randvermerke auf den Lagerort.
2.) Verzeichnis "einiger in der herzoglichen Kunstkammer noch vorgefundenen Kupferstiche" (u.a. von Le Brun (d.h. wohl nach Werken von Charles Lebrun, 1619-1690), La Chapelle (d.h. wohl Georges de la Chappelle, Maler und Kupferstecher, 17. Jh.), "Baur", "Norel"), o. D. Die einzelnen Posten sind von 1-33 durchlaufend arabisch nummeriert, danach folgen sieben Posten ohne Nummern.
Vgl. frühere Verzeichnisse von Gemälden und Grafiken der Kunstkammer in A 20 a Bü 14, Bü 23, Bü 24 a) bis f), Bü 27 und Bü 37 Nr. 2 sowie die Folgeverzeichnisse in A 20 a Bü 71.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.