Der Abt Otto Truchsess und der Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg beurkunden: Dem Würzburger Bürger Thomas von Heidenheim stand eine jährliche Gült von 4 Malter Roggen (korns) von einer Mühle in Veitshöchheim (Sant Vitshocheim) zu, die der Kellerei des Klosters St. Stephan gehört. Diese Gült hat der Mönch Johannes vom Rode mit Bewilligung von Abt und Konvent abgelöst. Sie soll daher auf Lebenszeit an ihn fallen. Nach seinem Tod geht die Gült an die Kellerei des Klosters. Der amtierende Cellerar soll sie zu einem Jahrtag für Johannes vom Rode verwenden. Bei Säumnis fällt die Gült im betreffenden Jahr an den Abt. Der geben ist 1389 on der mitwochen nach vnser Frauwen tag Annunciacionis. Aussteller: Abt und Konvent des Klosters St. Stephan. Empfänger: Johannes vom Rode
Vollständigen Titel anzeigen
Der Abt Otto Truchsess und der Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg beurkunden: Dem Würzburger Bürger Thomas von Heidenheim stand eine jährliche Gült von 4 Malter Roggen (korns) von einer Mühle in Veitshöchheim (Sant Vitshocheim) zu, die der Kellerei des Klosters St. Stephan gehört. Diese Gült hat der Mönch Johannes vom Rode mit Bewilligung von Abt und Konvent abgelöst. Sie soll daher auf Lebenszeit an ihn fallen. Nach seinem Tod geht die Gült an die Kellerei des Klosters. Der amtierende Cellerar soll sie zu einem Jahrtag für Johannes vom Rode verwenden. Bei Säumnis fällt die Gült im betreffenden Jahr an den Abt. Der geben ist 1389 on der mitwochen nach vnser Frauwen tag Annunciacionis. Aussteller: Abt und Konvent des Klosters St. Stephan. Empfänger: Johannes vom Rode
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 259
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 6942
Registratursignatur/AZ: 20 (16. Jh.); 512 (16. Jh.); M v (18. Jh.); No 14 (18. Jh.); V n 7 e (18. Jh.); O 2 x 2 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1389 März 31
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: siehe Feld: Äußere Beschreibung
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 508 S. 167 f.
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (15. u. 17./18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Kloster St. Stephan, Abt; an Pergamentstreifen anhängend, unbesch. S 2: Kloster St. Stephan, Konvent; an Pergamentstreifen anhängend, unbesch.
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 508 S. 167 f.
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (15. u. 17./18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Kloster St. Stephan, Abt; an Pergamentstreifen anhängend, unbesch. S 2: Kloster St. Stephan, Konvent; an Pergamentstreifen anhängend, unbesch.
Truchsess, Otto, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Heidenheim, Thomas von, Würzburg, Bürger
Rode, Johannes vom, Würzburg, Kloster St. Stephan, Mönch
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Kellerei
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Mönch
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Cellerar
Würzburg, Bürger
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Mühle
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Staatsarchiv Würzburg (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Staatsarchivs Würzburg (Tektonik)
- I. Altbestände (Territorien und Institutionen des Alten Reichs) (Tektonik)
- Hochstift und Domkapitel Würzburg (Tektonik)
- Hochstift Würzburg (Tektonik)
- Mediate Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster St. Stephan Würzburg (Tektonik)
- Kloster St Stephan Würzburg Urkunden (Bestand)
- Einzelregestierung von Urkunden (Gliederung)
CC0 1.0 Universell