Gesuche und Beschwerden von Predigern an die Regierung
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Rep. 5a, Nr. 1337
Rep. 5a Fach 107 Nr. 14
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 10 Das Konsistorium und Konsistorialsachen >> 2.2 10 1 Kirchenordnung, Visitationen, Synoden, das Konsistorium und dessen Mitglieder
1680-1700
Enthält: - Gesuch des Propstes und Pastors Johannes Theodor Hornemeyer zu Rotenburg vom 13. Februar 1680 um Schutz und Bekanntgabe des zuständigen Forums für geistliche Klagesachen, mit Regierungsverfügung vom selben Tag - Beschwerde des Superintendenten Mag. Ambrosius Hennings zu Verden vom 28. November 1681 wegen einer vom Verdener Amtmann Nicolaus Froboes ihm anbefohlenen Verlesung einer Zitation (mit Anlage: Zitation zum Landgericht vom 23. November 1681) - Beschwerde der Pastoren und Vikare zu Balje und Oberndorf, Johannes Meibom und Martin Purcius (Pastoren) sowie Heinrich Brücke und Heino Olbersen (Vikare) vom 5. August 1682 wegen Kopulation (mit Anlage: Kopulationsschein des Pastors Mag. Christian Keil zu Ottensen/Holstein vom 2. Juli 1682 zur Trauung von Michael Ölrich aus Oberndorf und Magdalena Wilckens aus Balje), mit nachfolgendem Briefwechsel der Regierung - Gesuch des Pastors Mag. Johannes Rencke zu Selsingen vom 15. Dezember 1682 um ein Empfehlungsschreiben an die Stadt Hamburg wegen des gebrochenen Eheversprechens des Orgelbauers Arp Schnitger, Hamburg, mit Margarethe Papiers, Tochter seiner Schwägerin, mit nachfolgendem Schreiben der Regierung an den Hamburger Senat - Beschwerde des Superintendenten Ambrosius Hennings in Verden vom 31. März 1682 gegen den Baumeister Hinrich Rehboom wegen heimlicher Beisetzung des Sohnes des Apothekers Johann Christoph Naumann und eigenmächtiger Disposition über das Glockengeläut, mit nachfolgendem Bericht Rehbooms vom 19. Juni 1682 - Beschwerde des Pastors Johann Georg Martius zu Altenwalde vom 22. Oktober 1685 wegen Exzesses in der Kirche, mit nachfolgender Verfügung vom 25. Februar 1686 - Gesuch von Propst und Pastoren im Alten Land vom 13. April 1686 wegen Einhaltung des Bettags-Plakats - Beschwerde von Pastor und Vikar zu Wremen, Mag. Luder Westing und Jacob Golsdorff, vom 26. November 1694 wegen Zusammenwohnens von Paaren vor erfolgter Eheschließung - Beschwerde des Pastors Johann Peter Landwehr zu Selsingen vom 16. Oktober 1700 wegen Entheiligung des Sabbats, mit nachfolgender Verfügung vom 22. Oktober 1700 - Beschwerden von Pastor und Vikar zu Oederquart, Magnus Mumme und Dietrich Grave, vom 8. Januar 1685 wegen Fernbleibens der Adeligen vom Abendmahl, sowie vom 29. Januar 1685 wegen Erwählung neuer Juraten und Ausgabe des Armengeldes ohne ihr Vorwissen - Gesuch des Pastors Erich Zacharias von Seelen zu Assel vom 19. Mai 1698 wegen vom Pfarrland geforderter Hamelwördener Deichkosten
Verzeichnung
Index-Gruppe: frei: GND:121776298:Hennings, Ambrosius
Hornemeyer, Johannes Theodor, Pastor u. Propst, Rotenburg Hennings, Ambrosius, Mag., Superintendent, Verden Froboes, Nicolaus, Amtmann, Verden Meibom, Johannes, Pastor, Balje Purcius, Martin, Pastor, Oberndorf Brücke, Heinrich, Vikar, Balje Olbersen, Heino, Vikar, Oberndorf Keil, Christian, Mag., Pastor, Ottensen/Holstein Ölrich, Michael, Oberndorf Wilckens, Magdalena, Balje Rencke, Johannes, Mag., Pastor, Selsingen Schnitger, Arp, Orgelbauer, Eheversprechen Papiers, Margarethe, Selsingen Rehboom, Hinrich, Baumeister, Verden Naumann, Johann Christoph, Apotheker, Verden Martius, Johann Georg, Pastor, Altenwalde Westing, Luder, Mag., Pastor, Wremen Golsdorff, Jacob, Vikar, Wremen Landwehr, Johann Peter, Pastor, Selsingen Mumme, Magnus, Pastor, Oederquart Grave, Dietrich, Vikar, Oederquart Seelen, Erich Zacharias von, Pastor, Assel
Hamburg, Senat Verden, Glockengeläut Altenwalde, Kirche, Exzess Altes Land, Bettags-Plakat, Einhaltung Wremen, Eheschließung Oederquart, Abendmahlsbesuch, Adel Assel, Pfarrland, Deichkosten
Kopulation, Ölrich, Michael, Oberndorf/Wilckens, Magdalena, Balje Prediger, Gesuche u. Beschwerden Eheversprechen, gebrochenes, Schnitger, Arp, Orgelbauer Glockengeläut, Beisetzung, Verden Kirche, Altenwalde, Exzess Bettags-Plakat, Altes Land, Einhaltung Eheschließung, Wremen Sabbat, Entheiligung Abendmahlsbesuch, Oederquart Deichkosten, Hamelwördener Pfarrland, Assel, Deichkosten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
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16.06.2025, 13:30 MESZ
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