Graf Otto II. von Ravensberg, schenkt seinem Kloster Flasheim ("ecclesie nostre in Vlarsheim") das Recht des Störfangs in der Ems ("Emese") .
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100,001/Urkunden, 0468
1240 November 1
Registratursignatur: Westfälische Urkundenbuch VII, S. 221f., Nr. 499
100,001/Urkunden 100,1/Urkunden
100,1/Urkunden
1240 [ November 1?]
Darin: In nomine sancte et individue Trinitatis. Otto Dei gratia comes de Ravensberg universis ad quos presens scriptum pervenerit. Quia memoria hominum labitur cum lapsi temporis, notum esse volumus tam presentibus quam futuris, quod nos ecclesie nostre in Vlarsheim potestatem in flumine vulgo dicitur Emese rete habendi ad capturam rumborum ob divinam remuneracionem perpetuo conferimus obtinendem. Ne igitur in posterum hanc nostram donationem maliciose quis quam presumat infirmare, presentem paginam sigilli nostri munimine testibus adhibitis decrevimus corroborandam. Testes igitur sunt: Ludewicus comes frater noster, Hugo prepositus, Bernardis celerarius de Cappinberg, Sophia cometissa uxor nostra, Henricus de Wettere dapifer, Heribordus de Spredowe,Isfridus notarius, Goderfridus Nagiletalii quam plures, Wernerus eiusdem loci prior, Goderfridus cellerarius, frater Nanno, Wolmarus ibidem. Acta sunthe canno gratie Mo. CCo. XLo.
Enthält: Mo. CCo .XLo.
Enthält: Mo. CCo .XLo.
lateinisch
Archivale
Zeugen: Graf Ludwig, Bruder des Grafen Otto II.; Hugo, Propst von Cappenberg, Bernhard, Kellermeister von Cappenberg; Gräfin Sophie ,Frau des Grafen Otto II., Drost Heinrich von Wetter ("Wettere"), Herbord von Spreda ("Spredowe"), Notar Isfried, Gottfried Nagel u.a.; aus dem Kloster Flaesheim: Prior Werner, Kellermeister Gottfried, Bruder Nanno und Bruder Wolmar.
Sortierdatum: 1240-11-01
Sortierdatum: 1240-11-01
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:16 MEZ
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