E Rep. 200-56 Nachlass Otto Uhlitz (Bestand)
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E Rep. 200-56
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> E Nachlässe und personengeschichtliche Sammlungen >> E 1 Nachlässe und Personenfonds
Vorwort: 1. Biographie
Otto Uhlitz wurde am 5. Januar 1923 in Spreeau, Kreis Niederbarnim geboren. Nach dem Besuch der Staatlichen Oberschule in Fürstenwalde von 1937 bis 1940 begann er eine Verwaltungslehre beim Landratsamt des Kreises Niederbarnim. Am 1. Februar 1941 begann er als Regierungsinspektoranwärter beim Regierungspräsidium in Potsdam zu arbeiten. Von 1941 bis 1945 absolvierte er seinen Wehrdienst und legte 1944 die Reifeprüfung an der Deutschen Oberschule in Lodz ab. Er studierte von 1944/45 bis 1949 Rechtswissenschaft an der Friedrich-Wilhelms-Universität (ab 1946 Humboldt-Universität) in Berlin. 1946 wurde er Mitglied der SPD. 1953 war er Gerichtsreferendar am Kammergericht und seit 1954 Gerichtsassessor am Landgericht Berlin. Im Mai 1954 wurde Uhlitz zum Abgeordnetenhaus versetzt und war dort seit 1956 Justitiar. 1958 und 1959 wirkte er als kommissarischer Direktor des Abgeordnetenhauses.
Im Mai 1959 wurde er Leiter der Allgemeinen Abteilung der Senatskanzlei und Justitiar des Regierenden Bürgermeisters. Von 1968 bis 1975 war er Senatsdirektor in der Senatsverwaltung für Justiz.
Otto Uhlitz starb am 19. Juni 1987 in Berlin.
2. Bestandsbeschreibung
Der Nachlass ist als Depositum im Juni 1988 dem Landesarchiv Berlin übergeben worden. Eine Benutzung ist nur mit Genehmigung der Familie möglich.
Enthält:
Biografisches Material.- Berufliche Tätigkeit.- Mitwirkung in Vereinen und Verbänden.- SPD-Mitgliedschaft.- Korrespondenz.
Erschlossen: 174 [AE] 10.00 [lfm]
Nicht erschlossen: 3.00 [lfm]
Laufzeit:
(1919 -) 1945 - 1988
Benutzung:
Findbuch, Datenbank
Benutzungsbeschränkung
Otto Uhlitz wurde am 5. Januar 1923 in Spreeau, Kreis Niederbarnim geboren. Nach dem Besuch der Staatlichen Oberschule in Fürstenwalde von 1937 bis 1940 begann er eine Verwaltungslehre beim Landratsamt des Kreises Niederbarnim. Am 1. Februar 1941 begann er als Regierungsinspektoranwärter beim Regierungspräsidium in Potsdam zu arbeiten. Von 1941 bis 1945 absolvierte er seinen Wehrdienst und legte 1944 die Reifeprüfung an der Deutschen Oberschule in Lodz ab. Er studierte von 1944/45 bis 1949 Rechtswissenschaft an der Friedrich-Wilhelms-Universität (ab 1946 Humboldt-Universität) in Berlin. 1946 wurde er Mitglied der SPD. 1953 war er Gerichtsreferendar am Kammergericht und seit 1954 Gerichtsassessor am Landgericht Berlin. Im Mai 1954 wurde Uhlitz zum Abgeordnetenhaus versetzt und war dort seit 1956 Justitiar. 1958 und 1959 wirkte er als kommissarischer Direktor des Abgeordnetenhauses.
Im Mai 1959 wurde er Leiter der Allgemeinen Abteilung der Senatskanzlei und Justitiar des Regierenden Bürgermeisters. Von 1968 bis 1975 war er Senatsdirektor in der Senatsverwaltung für Justiz.
Otto Uhlitz starb am 19. Juni 1987 in Berlin.
2. Bestandsbeschreibung
Der Nachlass ist als Depositum im Juni 1988 dem Landesarchiv Berlin übergeben worden. Eine Benutzung ist nur mit Genehmigung der Familie möglich.
Enthält:
Biografisches Material.- Berufliche Tätigkeit.- Mitwirkung in Vereinen und Verbänden.- SPD-Mitgliedschaft.- Korrespondenz.
Erschlossen: 174 [AE] 10.00 [lfm]
Nicht erschlossen: 3.00 [lfm]
Laufzeit:
(1919 -) 1945 - 1988
Benutzung:
Findbuch, Datenbank
Benutzungsbeschränkung
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ